Dorfladen Cappenberg: 200 Fragebögen ausgefüllt

Umfrage zur Nahversorgung

Die Umfrage der Cappenberger Bevölkerung zum geplanten Dorfladen im Ortsteil ist abgeschlossen. Ein offizielles Ergebnis gibt es noch nicht - dafür aber 200 ausgefüllte Fragebögen. Das ist der Stand der Dinge.

Cappenberg

, 22.06.2016, 05:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dorfladen Cappenberg: 200 Fragebögen ausgefüllt

Beim Dorfladenfest am 5. Juni stieß die Idee eines Dorfladens in Cappenberg auf viel positive Resonanz. Jetzt - mehr als zwei Wochen später - ist die Umfrage der Cappenberger Bevölkerung abgeschlossen. Auf einer Basis von rund 200 Fragebögen wolle man ab nächster Woche ein Geschäftsmodell ausarbeiten.

Derzeit werten die Organisatoren der Aktion die Fragebögen zum geplanten Dorfladen aus. Das teilte Mitorganisator Bernd Holtwick am Dienstag auf Anfrage unserer Redaktion mit. "Wir haben rund 200 Fragebögen zurückbekommen - online und in Papierform", so Holtwick.

Die Fragebögen seien bereits elektronisch erfasst worden, nun sollen einzelne Prozentwerte errechnet werden. Wie viel Prozent der Befragten wünschen sich zum Beispiel eine Frischetheke oder legen Wert auf Bioprodukte? Die aber wohl zentralste Frage ist: Wie viele der Befragten würden sich auch an einer Genossenschaft beteiligen? Mitglieder der geplanten Genossenschaft würden einen Beitrag zahlen, um das Projekt Dorfladen überhaupt erst möglich zu machen und die Anfangsphase finanziell mitzutragen.

"Das alles werten wir jetzt aus", so Holtwick. Voraussichtlich Anfang nächster Woche rechne er mit genauen Ergebnissen. Anschließend wolle man ein Geschäftsmodell ausarbeiten und die Umbauarbeiten kalkulieren. Erst danach soll die Genossenschaft gegründet werden. Aber kann das überhaupt klappen?

200 Leute reichen nicht für Genossenschaftsgründung

Bereits beim Dorfladenfest am 5. Juni vor dem jetzigen Lebensmittelladen Maßmann an der Rosenstraße stieß die Idee eines Dorfladens auf viel positive Resonanz. Rund 200 Besucher hatte Holtwick an diesem Nachmittag gezählt - so viele, wie sich jetzt an der Umfrage beteiligten. Für die Gründung einer Genossenschaft aber wären 200 Leute wohl noch zu wenig.

Holtwick: "Nach Auswertung der Ergebnisse haben wir und auch die Leute im Ort natürlich noch mal eine genauere Vorstellung davon, wie der Laden einmal aussehen soll." Man hoffe, dass die Zahl der Interessenten und möglichen Genossenschaftsmitglieder dann noch einmal wachse.

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