Gut für Radfahrer: Team entfernt Eichenprozessionsspinner auf der Lünener Straße

Eichenprozessionsspinner

Das ist eine gute Nachricht vor allem für Fahrradfahrer: Die Eichenprozessionsspinner entlang der Lünener Straße sind Geschichte. Unter anderem dank eines Duos.

Bork

, 11.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Gut für Radfahrer: Team entfernt Eichenprozessionsspinner auf der Lünener Straße

Das Spezialteam ging unter Schutzanzügen gegen die Eichenprozessionsspinner vor. © Günther Goldstein

Der viel befahrene Radweg zwischen Bork und Lünen ist jetzt nach einigen Tagen Einsatz eines Spezialteams frei von Eichen-Prozessionsspinnern.

Alle Eichen entlang der Lünener Straße wurden von den gefährlichen Raupen befreit. Gefährlich deshalb, weil die Haare der Raupen allergische Reaktionen bei Menschen auslösen kann. Dabei können diese Haare mehrere 100 Meter weit fliegen. Nun ist also eine Gefahrenstelle wieder frei von diesen Raupen.

In einem Schutzanzug am Werk

Das Spezialteam, zwei Männer waren im Einsatz, ging bei seiner Arbeit auf dem Hubsteiger und am Boden gut geschützt zu Werke. Beide Männer arbeiteten jeweils in einem Schutzanzug. Die Nacharbeit um die Baumstämme herum besorgten dann Mitarbeiter der Stadt mit einer Motorsense.

Nach wie vor hält die Eichenprozessionsspinner-Problematik die Stadt in Trab. Mehr als 100 Meldungen seien aus den verschiedensten Bereichen zum Eichenprozessionsspinner eingegangen, hatte Stadtsprecher Malte Woesmann jüngst der Redaktion berichtet. Es gebe zwei Testfelder, auf denen durch das Bespritzen des Blattgrüns mit einem Wirkstoff verhindert werden soll, dass die Raupen ihre Nester in den Baumkronen bauen. Woesmann weiter: „Die Durchführung von prophylaktischen Maßnahmen werden wir in unsere Überlegungen mit einbeziehen und ein Gesamtkonzept für das nächste Jahr erstellen.“

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