In den nächsten Tagen und Wochen stehen vor der Übergabe des Gebäude noch einige Arbeiten an. Bis Oktober soll alles fertig sein. © Höfken
Spätere Fertigstellung

Ein Burger King für Selm? Arbeiten bei Rüschkamp auf der Zielgeraden

Kräftig gearbeitet wird auf dem Rüschkamp-Gelände am Kreisverkehr Kreisstraße/Zeche-Hermann-Wall in Selm. Jetzt gibt es einen Termin für das Ende. Eine wichtige Frage bleibt allerdings unbeantwortet.

Joan Hendrik Rüschkamp hatte einen klaren Plan: Passend zur Bundestagswahl Ende September wollte er die Arbeiten am neuen Gebäude und den Außenanlagen abschlossen haben, um sie dem Mieter zu übergeben. Dieser Termin wird aber nicht zu halten sein, wie Rüschkamp jetzt auf Anfrage einräumte.

„Die Arbeiten werden erst im Oktober abgeschlossen sein“, sagt der Unternehmer. Den Verzug begründet Joan Hendrik Rüschkamp unter anderem mit dem Umfang der Arbeiten. „Wir investieren eine sechsstellige Summe“, sagt er, ohne allerdings ins Detail zu gehen. Auch zu den weiteren Aspekten möchte er sich aktuell nicht öffentlich äußern. Das gilt auch für die Nutzung. Zuletzt wurde wieder spekuliert, dass hier ein Burger King eröffnet. Eine Bestätigung dafür hat es dafür nicht gegeben. Allerdings auch keine Aussage, dass Burger King nicht kommt.

Gebäude soll im Oktober an Mieter übergeben werden

Rüschkamp belässt es mit der allgemeinen Aussage, dass mit der Fertigstellung Gebäude und Außenflächen an „den Mieter“ übergeben werden. Mehr könne er aktuell nicht sagen. Keine Aussage zum Vertragspartner und keine Aussage zur konkreten Nutzung. Auch ein Blick in die Jobbörse der Agentur für Arbeit oder anderer Portale bietet keine Hinweise.

Vom Lagerhelfer bis zum Produktionshelfer, vom Industriemechaniker bis zum Office Manager – zahlreiche offene Stellen in Selm finden sich beispielsweise aktuell bei der Agentur für Arbeit. Doch Jobs in der (System-)Gastronomie sind nicht darunter. Es bleibt also spannend, welches kulinarische Angebot es ab Herbst neu in Selm gibt.

Über den Autor
Redaktion Selm
Journalist aus Leidenschaft, Familienmensch aus Überzeugung, Fan der Region. Als Schüler 1976 den ersten Text für die Ruhr Nachrichten geschrieben. Später als Redakteur Pendler zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Ohne das Ziel der Arbeit zu verändern: Die Menschen durch den Tag begleiten - aktuell und hintergründig, informativ und überraschend. Online und in der Zeitung.
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Thomas Aschwer

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