Ein Dorf näht: IGBB ruft mit Nachhaltigkeits-Aktion zum gemeinsamen Taschennähen auf

rnIGBB

Bork näht weiter: Nachdem die erste Aktion gut angenommen wurde, ruft die IGBB jetzt schon zum zweiten Mal zum gemeinsamen Taschennähen auf. Das ambitionierte Ziel: ein plastikfreies Bork.

Bork

, 15.02.2020, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mehr als zehn Taschen sind entstanden bei der ersten Nähaktion der IGBB in Bork. Die Interessengemeinschaft ruft aber nicht nur zu der Aktion auf, weil Nähen Spaß macht. Es geht den Borker Bürgern dabei vor allem um das Thema Nachhaltigkeit.

Jetzt steht der zweite Termin fest.

Die Idee dahinter

Ein Dorf näht: IGBB ruft mit Nachhaltigkeits-Aktion zum gemeinsamen Taschennähen auf

© Marie Rademacher

Plastik sparen: Das ist das eine, was die IGBB mit der Aktion erreichen möchte. Das gemeinsame Nähen soll aber auch die Gemeinschaft stärken. Es sei einfach nett, sagen Figan Ucar-Macit und Brigitte Herking, zwei der Hobby-Näherinnen, zusammenzukommen und gemeinsam zu nähen. „Wenn man etwas selbst gemacht hat, dann weiß man es auch ein bisschen mehr zu schätzen“, sagt Norbert Wesselmann von der IGBB außerdem: Auch das sei ein Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Die Verantwortlichen

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© Marie Rademacher

Die Idee zur Aktion stammt von der IGBB - also von der Interessengemeinschaft Borker Bürger, die sich mit unterschiedlichen Aktionen für die Entwicklung des Selmer Ortsteils einsetzt. Damit den entstehenden Taschen das auch anzusehen ist, hat die Gruppe ein Label mit dem Logo der IGBB herstellen lassen. Das wird in die Taschen eingenäht.

Das Material

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© Marie Rademacher

Stoff hat die IGBB schon reichlich gesammelt, wie Brigitte Herking erzählt. „Natürlich sind wir aber auf Spenden angewiesen“, sagt sie weiter. Bei dem Stoff sollte es sich am besten um festen Baumwollstoff handeln - damit die Taschen am Ende schön stabil werden. Drei Schnitte gibt es für die Aktion: Die Mitmachenden können sich einen Brotbeutel mit Tunnelzug nähen, einen klassischen, schlichten Jutebeutel oder eine etwas aufwendigere Umhängetasche, die allerdings eher für Fortgeschrittene geeignet ist.

Das Handwerk

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© Marie Rademacher

Man muss allerdings keineswegs ein Nähprofi sein, um sich eine eigene Tasche zu nähen. Sowohl beim Zuschneiden als auch beim Nähen gibt es Hilfe von den Hobbynäherinnen der IGBB. Auch Nähmaschinen stehen zur Verfügung. „Wir helfen jedem gerne“, sagt Figan Ucar-Macit, die selbst in ihrer Freizeit gerne näht.

Die nächste Aktion

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© Marie Rademacher

Je nach Stoff, Talent und Nähmaschine dauert es ungefähr 15 bis 20 Minuten, bis der einfache Jutebeutel fertig ist. Wer Lust hat, sich auch eine Bork-Tasche zu nähen, kann zu der nächsten Aktion der IGBB kommen. Sie findet statt am Donnerstag, 27. Februar, ab 16 Uhr im Haus Dörlemann an der Hauptstraße. „Ende offen“, so Norbert Wesselmann.

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