Eine neue Infektion in Selm: Zahl der aktiven Fälle sinkt dennoch

Coronavirus

In Selm wird am Montag die erste Neuinfektion seit über zwei Wochen gemeldet. Dennoch sinkt die Zahl der aktiven Fälle in der Stadt. Auch die Delta-Variante wurde erneut bestätigt.

Selm

, 12.07.2021, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Selm ist am Montag der erste Coronafall seit über zwei Wochen gemeldet worden.

In Selm ist am Montag der erste Coronafall seit über zwei Wochen gemeldet worden. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Das Gesundheitsamt aus Unna meldet am Montag eine Neuinfektion mit dem Coronavirus in Selm. Es ist der erste neue Fall seit etwa zweieinhalb Wochen, der in der Stadt bekannt wird. Die letzte Neuinfektion davor war am 24. Juni gemeldet worden.

Dennoch sinkt die Zahl der aktiven Fälle in Selm. Denn seit der letzten Meldung des Gesundheitsamts am Freitag haben sich auch zwei Personen mehr wieder von ihrer Infektion erholt. Demnach ist der neu gemeldete Fall derzeit auch der einzig bekannte Fall in der Stadt.

Außerdem hat sich in einem weiteren Fall eine Infektion mit der Delta-Variante des Virus bestätigt. Damit sind in Selm bislang insgesamt drei Fälle mit der Virusmutation bekannt geworden. Weitere Meldungen über Infektionen mit der Alpha- oder Beta-Variante sind nicht zur Statistik hinzugekommen. Insgesamt sind bisher 152 Fälle mit Beta (B.1.1.7) und zwei Fälle mit Alpha (B.1.351) bestätigt worden, die zeitlich allerdings schon Wochen zurückliegen.

Keine Covid Patienten mehr im Krankenhaus

Über das Wochenende konnte außerdem der letzte Covid-19-Patient im Kreis das Krankenhaus wieder verlassen. Kreisweit sind zudem keine weiteren Todesfälle gemeldet worden.

Seit Beginn der Pandemie gab es in Selm bislang 1137 bekannte Infektionen mit dem Coronavirus, von denen 1100 Personen sich bereits wieder erholt haben. 36 Selmerinnen und Selmer sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Die maßgebliche 7-Tages-Inzidenz pro einhunderttausend Einwohner liegt im Kreis Unna laut RKI bei 1,5 (Stand 12.7.). In allen kreisangeöhrigen Städten gilt demnach weiterhin die niedrigste Stufe 0 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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