Einrichtung von Haus Knipping nicht ganz verkauft

Versteigerung lief schlecht

Ausverkauf im alten Haus Knipping: Der neue Besitzer Werner Wetekamp wollte am Sonntag die Einrichtung der alten Gastronomie versteigern, weil aus dem Gebäude ein Wohnhaus wird. Trotz einiger Highlights lief die Versteigerung aber schlecht. Eine Nachbarin darf sich darüber freuen - und eine karitative Einrichtung.

SELM

, 20.04.2015, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Haus Knipping fanden einige Stücke einen neuen Besitzer. Besonders kleine Dinge, wie Gläser und Besteck fanden Abnehmer.

Im Haus Knipping fanden einige Stücke einen neuen Besitzer. Besonders kleine Dinge, wie Gläser und Besteck fanden Abnehmer.

„Die Versteigerung lief gar nicht gut. Vielleicht habe ich die Einstiegspreise auch zu hoch gesetzt“, erzählt Werner Wetekamp. Der neuer Besitzer des Gasthauses Knipping, die er auflöst und zu Wohnraum umbauen will, hatte für Sonntag zur Auktion des Mobiliars geladen. Lediglich eine Skulptur mit der Aufschrift „Neue Männer braucht das Land“ hat bei der Versteigerung, die am Ende der Verkaufsaktion stattfand, einen neuen Besitzer gefunden.

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Abgesehen von der enttäuschenden Versteigerung der wertvollen Einrichtung zog Wetekamp ein zufriedenstellendes Fazit des Ausverkaufs: „Es ist viel weggegangen, für mich erstaunlich viel.“ Besonders Stühle und Gläser der alten Gaststätte fanden Absatz.

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Haus Knipping: So war es beim Ausverkauf

Beim Ausverkauf im Haus Knipping fanden am Sonntag viele Selmer etwas für den eigenen Haushalt oder den Partyraum im Keller: Gläser, Stühle, Tische, Deko – alles, was der neue Besitzer Werner Wetekamp in den Schränken und Ecken der alten Gaststätte fand, versuchte er an den Mann zu bringen. Wir waren mit der Kamera dabei.
19.04.2015
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Im Haus Knipping fanden viele Stücke einen neuen Besitzer.© Foto: Sebastian Reith
Auch das alte Geschirr musste raus.© Foto: Sebastian Reith
Früher wurden in der Gaststätte alte Scheiben aufgelegt.© Foto: Sebastian Reith
Im Haus Knipping fanden viele Stücke einen neuen Besitzer - so wie diese Uhr.© Foto: Sebastian Reith
Auch die alten Pokale müssen weg.© Foto: Sebastian Reith
Die Besucher wühlten sich im Haus Knipping durch Kisten.© Foto: Sebastian Reith
Alles musste raus.© Foto: Sebastian Reith
Die gesamte Inneneinrichtung wurde verkauft.© Foto: Sebastian Reith
Die ersten Besucher kamen schon vor dem offiziellen Verkaufsstart um 11 Uhr.© Foto: Sebastian Reith
Auch noch am Nachmittag waren immer mindestens 20 Besucher da© Foto: Sebastian Reith
Wer wohl auf dieser Liege geschlafen hat?© Foto: Sebastian Reith
Im Haus Knipping fanden viele Stücke einen neuen Besitzer.© Foto: Sebastian Reith
Auch dieses Schmuckstück lag auf den Tischen im Haus: eine alte Postkarte.© Foto: Sebastian Reith
Im Haus Knipping fanden viele Stücke einen neuen Besitzer.© Foto: Sebastian Reith
Auch Getränke für kältere Tage waren im Angebot.© Foto: Sebastian Reith
Der Kicker wurde vorher noch mal getestet.© Foto: Sebastian Reith
Im Haus Knipping fanden viele Stücke einen neuen Besitzer.© Foto: Sebastian Reith
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Wie viel Wetekamp eingenommen hat, wollte er nicht sagen. Allerdings hätte die Verkaufsaktion nur zehn Prozent des Wertes gebracht, den ein Gutachter für die Inneneinrichtung des Hauses vor der Versteigerung der Immobilie geschätzt hatte. Die Mehrheit der Tische ist noch da, auch das antike Harmonium.

Nachbarin darf sich bedienen

Was jetzt mit den Gegenständen passiert, ist klar: Über das Internet will Wetekamp weitere Gegenstände verkaufen. Vorher darf sich jedoch eine Nachbarin in dem leerstehenden Gebäude bedienen. Sie ist in karitativen Einrichtungen engagiert. Wenn danach noch etwas übrig bleibt, kommt ein Container: Dann wandert alles, was noch übrig ist, auf den Müll.

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