Elektro-Auto auf Nachtfahrt durch Selm

Vortrag in der FBS

Joan Hendrik Rüschkamp ist ein Freund und Förderer umweltfreundlicher Mobilität. Deshalb war der Opel-Vertragshändler nun besonders erfreut, als er einen Meilenstein in der Geschichte des Elektroautos präsentieren konnte, der bei Opel in Deutschland entwickelt wurde: den Ampera.

SELM

von Von Matthias Münch

, 18.10.2011, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Opel-Ampera vor seiner ersten Nachtfahrt durch die Stadt Selm.

Der Opel-Ampera vor seiner ersten Nachtfahrt durch die Stadt Selm.

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Der neue Ampera bei Opel Rüschkamp

Jan Hendrik Rüschkamp präsentierte den neuen Opel Ampera.
18.10.2011
/
Der Opel-Ampera vor seiner ersten Nachtfahrt durch die Stadt Selm.© Foto: Matthias Münch
Mit Gas oder Biosprit angetriebene Fahrzeuge stellte Joan Hendrik Rüschkamp als ökologische Brückentechnologie hin zu Elektroautos vor.© Foto: Matthias Münch
Diese Leistungsdaten des Opel Ampera stellte Joan Hendrik Rüschkamp bei seinem Referat in der Selmer Familienbildungsstätte vor.© Foto: Matthias Münch
Noch lädt die Batterie an der normalen 220 Volt-Steckdose: Vor der Familienbilldungsstätte an der Ludgeristraße wartete der Opel Ampera auf die Probefahrten, die die Teilnehmer des Informationsabends mit dem Elektroauto unternehmen durften.© Foto: Matthias Münch
Kurz vor der ersten Probefahrt mit dem neuen Elektroauto: Die Teilnehmer des Informationsabends vor der Familienbildungsstätte.© Foto: Matthias Münch
Platz gibt es im Opel Amera wie in einem normalen PKW der Kompaktklasse. Allerdings hat er nur vier Sitze, weil die Batterie in der Mitte verbaut ist.© Foto: Matthias Münch
Ein großes Display zeigt im Opel Ampera an, was Elektromotor, Ladegenerator oder Batterie gerade machen.© Foto: Matthias Münch
Das Display des Opel Ampera als special effect bei einer Nachtfahrt durch Selm.© Foto: Matthias Münch
RN-Redakteur Matthias Münch am Steuer des Opel Ampera bei einer Probefahrt durch Selm.© Foto: Matthias Münch
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Am Montagabend stellte er den Wagen im Rahmen eines Vortrages bei der Selmer Familienbildungsstätte vor. Rund 20 interessierte Besucher hörten das Referat und konnten den Wagen dann auch gleich über Selms Straßen steuern. Überrascht waren die Fahrer vor allem über die Spritzigkeit des Autos mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, einer Leistung von 150 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in neun Sekunden. Das Auto bietet ausreichend Platz für vier Personen und einen ordentlichen Kofferraum. Die Batterie kann an jeder Haushaltssteckdose mit 220 Volt in vier Stunden voll geladen werden. Das kostet nachts nur einen Euro.

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Der neue Ampera bei Opel Rüschkamp

Jan Hendrik Rüschkamp präsentierte den neuen Opel Ampera.
18.10.2011
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Der Opel-Ampera vor seiner ersten Nachtfahrt durch die Stadt Selm.© Foto: Matthias Münch
Mit Gas oder Biosprit angetriebene Fahrzeuge stellte Joan Hendrik Rüschkamp als ökologische Brückentechnologie hin zu Elektroautos vor.© Foto: Matthias Münch
Diese Leistungsdaten des Opel Ampera stellte Joan Hendrik Rüschkamp bei seinem Referat in der Selmer Familienbildungsstätte vor.© Foto: Matthias Münch
Noch lädt die Batterie an der normalen 220 Volt-Steckdose: Vor der Familienbilldungsstätte an der Ludgeristraße wartete der Opel Ampera auf die Probefahrten, die die Teilnehmer des Informationsabends mit dem Elektroauto unternehmen durften.© Foto: Matthias Münch
Kurz vor der ersten Probefahrt mit dem neuen Elektroauto: Die Teilnehmer des Informationsabends vor der Familienbildungsstätte.© Foto: Matthias Münch
Platz gibt es im Opel Amera wie in einem normalen PKW der Kompaktklasse. Allerdings hat er nur vier Sitze, weil die Batterie in der Mitte verbaut ist.© Foto: Matthias Münch
Ein großes Display zeigt im Opel Ampera an, was Elektromotor, Ladegenerator oder Batterie gerade machen.© Foto: Matthias Münch
Das Display des Opel Ampera als special effect bei einer Nachtfahrt durch Selm.© Foto: Matthias Münch
RN-Redakteur Matthias Münch am Steuer des Opel Ampera bei einer Probefahrt durch Selm.© Foto: Matthias Münch
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Damit ist - je nach Fahrweise - eine Reichweite von 40 bis 80 Kilometer möglich. Das reicht laut diverser Untersuchungen für 95 Prozent aller Alltagsfahrten in Deutschland. So weit fährt der Ampera rein elektrisch. Wer aber weiter will, muss nicht warten.

Denn jetzt kommt die Opel-Entwicklung ins Spiel: der Range Extender - zu deutsch Reichweiten-Verlängerer. Das ist ein kleiner überarbeiteter Corsa-Benzinmotor, der als Generator die Batterie lädt. Damit fährt der Ampera dann 500 Kilometer weit.Der Antrieb bleibt zu 100 Prozent elektrisch. Das Ganze hat seinen Preis. Der Ampera kostet rund 42.000 Euro. Allerdings gibt es eine Förderung: Wer sich ein kleines Datenspeichergerät einbauen und dieses zweimal im Jahr auslesen lässt, bekommt ein paar tausend Euro zurück.

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