Erster Spatenstich für "Aktive Mitte" Selm ist getan

Startschuss für Projekt

Der erste Spatenstich ist getan, der erste Sand symbolisch geworfen. Nun wird es Zeit, dass die Bagger anrollen und dem Form verleihen, was kluge Köpfe sich in zahlreichen Sitzungen, Gesprächen und Planungsphasen erdacht haben: Die Zukunft der Stadt Selm - manifestiert in der "Aktiven Mitte".

SELM

, 03.05.2017, 18:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zum Projekt der Regionale 2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.

Zum Projekt der Regionale 2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.

„Aktive Mitte Selm“ lautet der Name des Projekts, das Selm nachhaltig verändern wird – zum Positiven. Mit den ersten Arbeiten für den Campus Nord soll bereits in den kommenden Wochen begonnen werden. Mario Löhr, Bürgermeister der Stadt Selm, informierte bei der Spatenstichversammlung Vertreter aus Wirtschaft, Politik, der Regionale sowie der Stadt, „was in den nächsten Wochen und Monaten in ihrem Umfeld passieren wird“.

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Das war der erste Spatenstich zur "Aktiven Mitte" Selm

Das war der erste Spatenstich zur "Aktiven Mitte". 27 Millionen Euro aus öffentlichenTöpfen werden für das zukunftsträchtige Projekt aufgebracht. Selm soll nachhaltig verändert werden.
03.05.2017
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Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zum Projekt der Regionale 2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
Zur Projekt der Regionale2016 fiel am Campus Nord der erste Spatenstich.© Foto: Jennifer von Glahn
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Auf dem Campus Nord soll das Thema Sport im Fokus stehen – mit Tennis- und Fußballplätzen, Umkleidegebäude, einer Skateanlage und dem Jugendzentrum. „Ein Schulcampus und ein Sportzentrum sollen entstehen, eine Anlaufstelle für Jugendliche“, so Mario Löhr.

"Großer Schritt nach vorne"

Auch der Startschuss für den Campus Süd mit Mehrzweckhalle, Haus der Wirtschaft und Veranstaltungsfläche soll noch in diesem Jahr fallen. Die ersten Teile des Projekts „Aktive Mitte Selm“ im Rahmen der Regionale 2016 soll bis Mai kommenden Jahres fertiggestellt sein. „Das wird in Selm ein großer Schritt nach vorne sein für die gesamte Stadtentwicklung“, so der Bürgermeister.

Ende 2019 soll das Projekt laut Thomas Wirth, Projektleiter „Aktive Mitte“ der Stadt Selm, „vollständig abgeschlossen sein“. Das beinhaltet den Campus Nord und Süd sowie den Auenbachpark. Spätestens Anfang 2020 wolle man das Planungsrecht für die „Neue Stadt am Wasser“ haben.

Freiraum steht im Mittelpunkt

27 Millionen Euro aus öffentlichenTöpfen werden für das zukunftsträchtige Projekt aufgebracht, das die Themen „Jugend, Freiraum und Bildung in den Mittelpunkt der Stadt und in den Fokus der Gesellschaft stellt“, sagte Karl Jasper vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt würden inklusive aller privaten Investitionen rund 62 Millionen Euro für das Projekt „Aktive Mitte Selm“ angelegt werden, so der Ministeriumsvertreter. „Es ist ein schöner Augenblick, zu sehen, wie ein Projekt, das am langen Tisch geplant ist, nun Struktur annimmt“, sagte Jasper.

Auch Ferdinand Aßhoff, Leiter der Abteilung der Bezirksregierung für regionale Entwicklung, ist von dem Projekt überzeugt und sieht darin eine große Chance für die Kommune. „Ich glaube, das wird ein Juwel“, so Aßhoff. Die überzeugende Aufstellung der Finanzen, die gute Planung und die kollegiale Zusammenarbeit haben ihn überzeugt. „Auf die Zahlen und auf das Wort war stets Verlass“, so der Regierungsvertreter.

Durch das Projekt habe nicht nur die Stadt Selm gewonnen, die Regionale 2016 habe auch zu den guten Kontakten zu Olfen und zur „positiven Stimmung beigetragen“, so Löhr. Diese positiven Nebeneffekte würden noch lange über den Zeitraum der Regionale hinaus wirken.

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