Es fehlen Messdiener bei Beerdigungen

Gemeinde St. Ludger

Der Gemeinde St. Ludger fehlen Messdiener bei Beerdigungen. Speziell für diese Trauerfeiern werden Seniorenmessdiener gesucht. Wir sprachen mit Pfarrer Claus Themann sowie den acht bereits tätigen Altmessdienern über ihren Dienst, ihre Erfahrungen und Anforderungen an weitere Mitstreiter.

SELM

von Von Malte Bock

, 11.09.2013, 13:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pfarrer Themann (m.) sucht Verstärkung für die Seniorenmessdiener. Bislang stehen Alfons Rohmann (v.l.), Franz Schüth, Herbert Slomka, Hubert Wegmann, Ludger Groesdonk, Heinz Hugot, Ewald Heying und Bernhard Rohmann für den Dienst bei Beerdigungen bereit.

Pfarrer Themann (m.) sucht Verstärkung für die Seniorenmessdiener. Bislang stehen Alfons Rohmann (v.l.), Franz Schüth, Herbert Slomka, Hubert Wegmann, Ludger Groesdonk, Heinz Hugot, Ewald Heying und Bernhard Rohmann für den Dienst bei Beerdigungen bereit.

Kontakt
Interessierte werden gebeten, sich im Pfarrbüro St. Ludger (Tel. 1353), St. Josef (Tel. 1351) oder St. Stephanus (Tel. 62896) zu melden.

Früher haben Kinder und Jugendliche aus den drei bestehenden Messdienergemeinschaften den Dienst bei Beerdigungen übernommen. Doch durch die Veränderungen im Schulalltag, speziell den Nachmittagsunterricht, ist es fast nicht mehr möglich, diese Aufgabe zu stemmen.

Ganz besonders in St. Josef und in St. Stephanus, aber durchaus auch in St. Ludger.

Wir stehen dem Pfarrer während der Trauerfeier in der Trauerhalle und beim Gang zum Grab zur Seite. Wir begleiten ihn, halten ihm das Buch oder reichen liturgische Gegenstände an.

Man kann sagen, wir nehmen die Zeichen unseres Glaubens mit auf den Friedhof.

Die Beerdigung ist eine liturgische Feier. Messdiener sind ein Stück dieser Feierlichkeit. Sie tragen Gewand und nehmen das Kreuz und Weihwasser mit.

Und bei Regen auch mal den Schirm.

Wir vertreten die Gemeinde, zollen den Angehörigen unser Mitgefühl und sorgen dafür, dass dem Verstorbenen die letzte Ehre ordentlich erwiesen wird.

Ob wir den Verstorbenen kennen oder nicht. Ihn für gut halten oder nicht. Wir begleiten ihn auf seinem letzten Weg.

Außerdem macht es auch ein besseres Bild, wenn der Pfarrer oder Seelsorger nicht alleine am Altar oder am Grab steht.

Man muss auch erwähnen, dass Messdiener im Allgemeinen eine 2000-jährige Tradition aufrechterhalten. Wir sind schon ein toller Verein…

Man kann Absagen, ohne dass nachgehakt wird. Auch ist es möglich, nur bestimmte Wochentage anzugeben, an denen man aushelfen kann.

Und fährt man in den Urlaub, sagt man vorher eben kurz Bescheid.

Den Ablauf kennt man ja aus der Kirche.

Außerdem hat man jemanden an der Seite, an dem man sich orientieren kann. Man lernt ganz einfach durchs tun.

Gerne beides.  

Kontakt
Interessierte werden gebeten, sich im Pfarrbüro St. Ludger (Tel. 1353), St. Josef (Tel. 1351) oder St. Stephanus (Tel. 62896) zu melden.

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