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Evangelische Kirche in Bork bekommt neuen Anbau

Bauliche Veränderungen

Rund um die evangelische Kirche in Bork wird sich einiges tun. Vor allem baulich. Nach und nach wird konkreter, welche Veränderungen es rund um die evangelische Trinitatis-Kirche in Bork geben wird. Bei manchem Borker dürfte es deshalb emotional werden.

BORK

, 30.09.2017 / Lesedauer: 3 min
Evangelische Kirche in Bork bekommt neuen Anbau

An der evangelischen Kirche an der Waltroper Straße in Bork soll von Eskes Immobilien gebaut werden.

Wie berichtet, hat ein Waltroper Interesse, das Gelände mit barrierefreien Wohnungen zu bebauen. Jener Investor – Georg Eskes, Chef der Firma Eskes Immobilien GmbH & Co. KG – meldete sich am Donnerstag in der Redaktion, nachdem am Mittwochabend im nichtöffentlichen Teil eine Projektstudie seines Vorhabens vorgestellt worden war.

Demnach soll dort, wo heute noch das Walter-Gerhard-Haus – also das evangelische Gemeindezentrum in Bork – steht, eine Eigentumswohnanlage entstehen. Konkret: „Es sollen 21 seniorengerechte Wohnungen sein“, erklärte Eskes gegenüber den Ruhr Nachrichten. Entsprechende Parkplätze sollen auch auf dem Gelände entstehen.

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Abriss des Walter-Gerhard-Hauses

Um das Vorhaben der Eigentumswohnanlage realisieren zu können, muss das Walter-Gerhard-Haus abgerissen werden. Wie soll dann aber das Gemeindeleben außerhalb der Gottesdienste funktionieren? Die Antwort hat Pfarrer Lothar Sonntag. Auf Anfrage erklärt er: „Es soll einen kleinen Anbau als Gemeindezentrum an die Kirche geben. Zudem sollen die Bänke aus der Kirche entfernt und durch Stühle ersetzt werden. Sodass die Kirche auch für gemeindliche Zwecke außerhalb der Gottesdienste genutzt werden kann.

Auf die Frage, ob er angesichts dieser erheblichen auch baulichen Veränderungen auf dem Gelände mit Widerstand von Gemeindegliedern rechne, sagte Sonntag: „Manche Menschen werden sicherlich traurig und wehmütig sein, weil ihre Geschichte mit dem Gemeindezentrum verbunden ist. Aber sie werden auch Verständnis haben, weil wir schon seit Jahren sagen, dass das Walter-Gerhard-Haus zu groß und zu teuer ist und Baumängel aufweist.“

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Anbau-Arbeiten erst nach Abriss

Um die Auswirkungen auf das Gemeindeleben während der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten, äußert die Kirchengemeinde den Wunsch, erst den Anbau an die Kirche realisieren zu können, ehe das Walter-Gerhard-Haus abgerissen und die Wohnanlage hochgezogen wird. Nach Auskunft von Georg Eskes wird es im November Abstimmungsgespräche zwischen ihm und der Kirchengemeinde geben, „damit zum Beispiel Abstandsflächen eingehalten werden.“

Einen genauen Bauzeitenplan konnten weder Eskes noch Sonntag mitteilen. Auch, was das ehemalige Pfarrhaus betrifft, gebe es noch keine konkreten Pläne. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr hat am Mittwochabend im öffentlichen Teil der Sitzung die für die Realisierung der Vorhaben notwendige Änderung des Bebauungsplans Nr. 15 „Rauher Busch, Teil 1“ mehrheitlich bei einer Gegenstimme von Bündnis 90/ Die Grünen beschlossen. Um sich anschließend im nichtöffentlichen Teil die Details der Veränderungen vorstellen zu lassen.

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Die Wohnanlage
Laut Projektstudie beinhaltet die Eigentumswohnanlage rund 1690 Quadratmeter Wohnfläche.
Circa 310 Quadratmeter davon sind Nutzfläche.
Es sollen Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen.
Wohnungsgrößen: 65 bis 95 Quadratmeter.
Es soll einen gemeinschaftlich als Treffpunkt zu nutzenden Innenhof geben.
An den Details könne sich noch etwas ändern, relativiert Georg Eskes. Es handele sich eben nur um eine Projektstudie, nicht um konkrete Pläne.

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