Feuerwehreinsatz in Selm: Darum heulten am Montagabend die Sirenen

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Mit Blaulicht und Sirene fuhren am Montagabend mehrere Einsatzwagen durch Selm zum Käthe-Kollwitz-Weg. Der gemeldete Brand war dabei nicht das größte Problem für die Einsatzkräfte.

Selm

, 02.12.2019, 19:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mehrere Einsatzwagen waren am Montagabend, 2. Dezember, am Käthe-Kollwitz-Weg im Einsatz, nachdem ein Anwohner die Feuerwehr alarmiert hatte. Grund war ein Feuer, welches im Schlafzimmer des Selmers ausgebrochen war. Die Feuerwehr hatte aber noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen.

Schon nach kurzer Zeit konnten die ersten Einsatzkräfte wieder abziehen. „Das Feuer war schnell gelöscht“, sagte Einsatzleiter Markus Groppe. Im ersten Obergeschoss hatte es „ein bisschen gebrannt“.

Brandursache noch nicht klar

Ein Teil eines Bettes habe angefangen zu brennen. Warum, konnte der Einsatzleiter allerdings noch nicht sagen. „Ich habe keine Ahnung, was da drauf war“, sagte er kurz nachdem der Brand gelöscht wurde.

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Etwa ein Quadratmeter sei nun „schwarz durchgebrannt“. Den Anruf bei der Feuerwehr habe der Bewohner selbst getätigt, erklärte Groppe. Als die Einsatzkräfte ankamen, seien bereits alle Personen aus dem Haus gewesen. Keiner wurde verletzt. Der betroffene Raum musste allerdings aufgrund des entstandenen Rauchs gelüftet werden.

Problematisch war für die Einsatzkräfte aber schon der Weg zur Brandstelle. Denn der Käthe-Kollwitz-Weg ist ziemlich eng. An mehreren Straßenecken brauchte es mehr als nur einen Versuch und die Hilfe weiterer Einsatzkräfte, um durch die Kurve zu kommen, ohne parkende Autos oder Häuserwände zu touchieren.

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