Über den Mordfall in Selm - und vor allen Dingen das Urteil, das danach folgte und für viel Verständnislosigkeit sorgte, sprach Sabine Geschwinder mit Gerichtsreporter Martin von Braunschweig. © Kevin Kisker
Video-Gespräch

Frau in Selm erstochen: „Brutalität ist kein Mord-Merkmal“

Er schlug seine Frau mit einem Spaten und stach mehrfach auf sie ein. Trotzdem wurde ein Selmer „nur“ wegen Totschlags verurteilt. Im Video erklärt unser Gerichtsreporter, wie das sein kann.

Viel Raunen gab es im Gerichtssaal, als das Urteil gegen den Mann gesprochen wurde, der seine 54-jährige Frau im Februar in der Eichenstraße in Selm umgebracht hat. Wie er den Angeklagten im Gerichtssaal erlebte und wie das Urteil zu verstehen ist, erklärt unser Gerichtsreporter Martin von Braunschweig im Kollegen-Gespräch mit Sabine Geschwinder.

Video

Frau getötet: Warum war es trotzdem kein Mord?

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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Sabine Geschwinder
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