Hetzen gehört jedes Jahr zu Weihnachten - in zwei Monaten ist es wieder soweit. © picture alliance/dpa
Meinung

Frühzeitig an Weihnachten zu denken, schont nicht nur die eigenen Nerven

Weihnachten kommt für viele Menschen immer noch zu plötzlich. Sie hetzen dann am 24.12. los, um schnell noch Geschenke einzukaufen. Keine gute Idee, findet unsere Autorin.

Wenn unterm Weihnachtsbaum Bücher gelegen haben, waren sie oft für mich das beste Geschenk. Manchmal hab ich die Geschichten so schnell verschlungen, dass ich schon am 2. Weihnachtstag damit durch war. Noch heute liebe ich es, meine Fantasie beim Lesen auf die Reise zu schicken.

Das geht zum Glück nicht nur mir so und deshalb gehören Bücher noch immer zu den beliebtesten Gaben zu Weihnachten. In diesem Jahr könnte es ein bisschen knapper mit der Auswahl aussehen, denn die Verlage haben mit Papiermangel zu kämpfen.

Nicht nur deshalb sollte man rechtzeitig Geschenke kaufen (oder selbst anfertigen), um nicht in den absoluten Weihnachtsstress zu geraten. Das gilt nicht nur für dieses Jahr, sondern eigentlich immer. Damit man zumindest die eigenen Nerven schont.

Aber auch die Mitarbeiter des Einzelhandels würden sich gewiss freuen, wenn sie die Kunden in Ruhe beraten können und diese nicht auf den letzten Drücker „irgendetwas“ kaufen und dann noch schnell aufwendig verpacken lassen wollen. Das gilt für alle Branchen – von der Buchhandlung über die Parfümerie bis zur Feinkost oder Kleidungsgeschäften.

Vor allem aber ist es doch viel schöner, wenn der Beschenkte eine Gabe bekommt, über die sich der Schenkende wirklich Gedanken gemacht hat. Rechtzeitig. Da ist die Freude dann doppelt so groß. Übrigens – Weihnachten ist in gut zwei Monaten!

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
Zur Autorenseite
Beate Rottgardt