FuN-Projekt der FBS will Familien fördern

Gemeinsame Zeit

SELM Spaß machen und Fördern ist das Konzept des FuN-Projekts der Familienbildungsstätte. Acht Nachmittage, je drei Stunden, verbrachten Familien unter fachlicher Anleitung der zwei FuN-Trainerinnen Monika Heitmann und Sabine Thiele im Familienzentrum Mittendrin.

von Von Alexandra Neuhaus

, 19.11.2009, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Soviel Spaß: Diese beiden Jungs bemalen ihre Hände mit Farbe.  <p></p> Neuhaus</p>

<p>Soviel Spaß: Diese beiden Jungs bemalen ihre Hände mit Farbe. <p></p> Neuhaus</p>

 "Der nächste Finger wird rot", sagt die vierjährige Jana, taucht den Pinsel ganz tief ins die Farbe und bemalt mit akribischer Leidenschaft den Zeigefinger ihrer Mama. Mutter Vanessa schaut ihr blondes Töchterchen verliebt an. "Ich genieße es, Zeit nur mit ihr zu verbringen", sagt die Selmerin. Spaß haben Ein Satz, der beweist: Das Konzept "FuN" geht auf."FuN" - ein Projektname, der gewollt doppeldeutig zu verstehen ist. "Klar geht es auch um Spaß (engl. "fun"), aber primär geht uns darum, die Familie von innen wieder mehr zu stärken, den Zusammenhalt zu fördern, aber auch ihr soziales Umfeld zu entwickeln und zu stärken", sagt Doris Krug, Leiterin der Familienbildungsstätte, unter deren Schirmherrschaft, mit Finanzierung der Sparkasse Lünen, das Projekt bereits zum fünften Mal stattfindet. Familie und Nachbarschaft eben - kurz "FuN".

Acht Nachmittage, in denen aktiv Zeit in der Familie verbracht wurde. Acht Nachmittage, die immer nach dem gleichem Schema abliefen: "Begrüßungslied, Kommunikationsspiel, Kooperationsspiel, gemeinsames Essen, Elternzeit/Kinderzeit, Zeit zu zweit und die abschließende Überraschung", skizziert Trainerin Monika Heitmann den strikten Ablaufplan.Anleitungen für Eltern

Ein System mit Sinn: "Rituale sind für Kinder extrem wichtig", sagt Doris Krug und erhofft sich, dass die Familien diese festen Strukturen auch in ihren Alltag übertragen können. Eine Motivation, die auch Heitmann antreibt. Ihre Aufgabe als Trainerin ist es, den Eltern Anleitung zu geben: "Wir wirken nicht auf das Kind ein, sondern nehmen die Eltern in die Pflicht Verantwortung zu übernehmen", erklärt die dunkelhaarige Frau.

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