Garten-Serie: Uwe Weisheit aus Bork hat seinen Garten naturnah umgestaltet

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Einen kleinen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten, kann eigentlich jeder. Zum Beispiel dadurch, seinen Garten naturnah zu gestalten. Wie Uwe Weisheit aus Bork.

Bork

, 20.07.2020, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zeigen Sie uns Ihren Garten! Dem Aufruf der Ruhr Nachrichten, bei der Sommerserie 2020 mitzumachen, ist auch Uwe Weisheit aus Bork gefolgt. Vor gut zwei Jahren, so schreibt er an die Redaktion, ist er mit seiner Familie in ein neues Heim gezogen.

„Schon bei der ersten Besichtigung des Hauses hatte ich viele Ideen für eine naturnahe Umgestaltung des Gartens im Kopf“, erklärt er. „Für mich war es wichtig, in Zeiten, wo immer mehr Grünflächen zugebaut werden und viele Gartenbesitzer auf Schotter und Steine statt blühender Pflanzen setzen, einen naturnahen Garten zu gestalten und so einen kleinen Beitrag zum Natur- und Artenschutz zu leisten.“

Blühende Sträucher ersetzen die Hecke

Seinen Weg zu diesem Ziel beschreibt er so: „Der größte Teil des Gartens liegt zur Straße hinaus und war damals durch eine 20 Meter lange Koniferenhecke begrenzt. Meine Idee war, diese Hecke durch eine Vielzahl von blühenden Sträuchern und Stauden zu ersetzen, die als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten dienen sollten.

Tomaten, Paprika und Gurken wachsen im Gewächshaus im hinteren Teil des Borker Gartens.

Tomaten, Paprika und Gurken wachsen im Gewächshaus im hinteren Teil des Borker Gartens. © Uwe Weiheit

Die niedrige Höhe der Pflanzen bis maximal 1,50 Meter sollte zudem einen Blick von außen in den Garten hinein ermöglichen. Jetzt im dritten Jahr ist der bepflanzte Streifen schon sehr schön dicht und setzt vom Frühling bis zum Spätherbst eine Fülle farbenfroher Akzente. Unkraut gibt es durch die dichte Bepflanzung so gut wie gar nicht. Einige freie Stellen, wo im Frühjahr Narzissen und Tulpen blühen, sind durch Rindenmulch abgedeckt, was den Boden auch in trockenen Zeiten lange feucht hält.

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Die Hanglage, in die das Haus hineingebaut wurde, bot eine Reihe weiterer Gestaltungsmöglichkeiten. So entstanden in der folgenden Zeit kleine Rundbeete, die von Natursteinen eingefasst sind. Neben einem Rosenbeet gibt es noch zwei weitere Beete, die jetzt in den Sommermonaten besonders prächtig blühen. Sonnenbraut, Sonnenhut, Prachtscharte sowie Gräser und verschiedene Dahlienarten sind dort angepflanzt.


Blühende Sträucher stehen nun da, wo bis vor ein paar Jahren noch ein dichte Hecke stand.

Blühende Sträucher stehen nun da, wo bis vor ein paar Jahren noch ein dichte Hecke stand. © Uwe Weiheit

Im hinteren Teil des Gartens gibt es noch ein großes Gewächshaus, in dem zur Zeit Tomaten, Paprika und Gurken reifen. Der ehemalige Gemüsegarten wurde in einen Kräuter- und Beerengarten umgewandelt und auf der Wiese hinter dem Haus, auf dem zur Zeit auch ein großer Pool steht, spielen unsere drei Enkelkinder, wenn sie Oma und Opa besuchen kommen.“

Möchten auch Sie Ihre Gartengeschichte erzählen? Gibt es etwas, das Ihren Garten besonders macht? Oder haben Sie es sich im Pandemie-Jahr, in dem Urlaube nicht so einfach sind, vielleicht besonders schön gemacht? Schicken Sie uns gerne Fotos und melden Sie sich gerne per Mail an selm@ruhrnachrichten.de oder unter Tel. (02592) 96949. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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