Den Ternscher See steuern viele Nordrhein-Westfalen zur Naherholung an. Jetzt kommen wieder Pläne zu einer Erweiterung des Angebots auf den Tisch. © Goldstein
Tourismus in Selm

Gespräche sind angelaufen: Ternscher See in Selm soll aufgewertet werden

Der Ternscher See in Selm ist seit Generationen ein Anlaufpunkt für Erholungssuchende aus Nah und Fern. Der Geheimtipp könnte noch aufgewertet werden. Alte Plänen kommen wieder auf den Tisch.

Spruchreif sei noch nichts, betont Philip Grasekamp, Betriebsleiter des Seeparks Ternsche. Aber er bestätigt, dass alte Überlegungen zur Aufwertung des touristischen Angebots nun wieder auf den Tisch kommen und mit der Stadt besprochen werden. „Sowohl der Graf als auch ich als Betreiber stehen mit der Stadt in Kontakt“, bestätigt Grasekamp.

Einst waren die Pläne umstritten und in Selm wurde viel darüber diskutiert. Jetzt ginge es aber erst einmal darum zu schauen, welche Überlegungen noch Sinn machten und was förderlich für den Tourismus am See und in der Stadt Selm sei, betont Grasekamp. „Wir müssen schauen, was überhaupt realisierbar ist.“ Denn nicht unwichtig ist auch die Überlegung, „was am Ternscher See wohl gefragt wäre und was ins Umfeld passt.“

Hintergrund der Überlegungen ist jedoch ganz klar eine Erweiterung des Angebots. „Es geht um neue Feriendomizile“, bestätigt Philip Grasekamp. Über Zahlen, Größe oder weitere Details könne man aber noch nichts sagen. „Wir haben lediglich begonnen, wieder über die fünf oder sechs Jahre alten Überlegungen zu sprechen.“ Hinsichtlich des Ergebnisses sei man aber noch offen.

Der 15 Hektar große Ternscher See entstand 1934/35 bei der Lehmgewinnung für den Ausbau des nahen Dortmund-Ems-Kanals. Unbeabsichtigt wurde eine grundwasserführende Schicht angestochen, so dass sich die Grube mit Grundwasser füllte. Heute existiert dort ein bewachtes Strandbad mit Campingplatz.

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