Grüne in Selm begrüßen die Kandidatur von Annalena Baerbock

Bundestagswahl

Die Grünen haben sich festgelegt: Annalena Baerbock (40) soll als Kanzlerkandidatin bei der Bundestagswahl am 26. September ins Rennen gehen. Die Grünen in Selm sind zufrieden.

Selm

, 19.04.2021, 19:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Annalena Baerbock ist die Kanzlerkandidatin der Grünen für die Wahl am 23. September.

Annalena Baerbock ist die Kanzlerkandidatin der Grünen für die Wahl am 23. September. © dpa

Mit 40 Jahren ist Annalena Baerbrock von den Grünen die jüngste Bewerberin um das Kanzleramt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Nach Olaf Scholz (SPD) steht damit die zweite Bewerbung für die Nachfolge von Angela Merkel (CDU) fest. CDU und CSU müssen sich hingegen noch einigen, ob Armin Laschet oder Markus Söder kandidieren soll. So oder so gehen die Grünen selbstbewusst in den Wahlkampf: Dass Annalena Baerbock am Ende tatsächlich Kanzlerin wird, ist angesichts der aktuellen Umfragewerte keineswegs abwegig.

Spitzenkandidatin komme „schwungvoll“ rüber

In Selm wurde die Kandidatur der 40-Jährigen begrüßt. Christina Grave-Leismann, Fraktionsvorsitzende im Selmer Rat, war von Baerbocks Antrittsrede beeindruckt: „Sie hat klar und deutlich gesagt, wo es langgehen soll. Und alles, was sie gesagt hat, kann ich nur unterstützen.“ Besonders gefalle ihr, dass die grüne Spitzenkandidaten schwungvoll rüberkommt - ein Vorteil auch gegenüber ihrem Mitbewerber um die grüne Kandidatur, Robert Harbeck. „Annalena Baerbock ist da schon die aktivere und etwas frischere Kandidatin.“

Christina Grave-Leismann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Selmer Rat, begrüßt die Kandidatur von Annalena Baerbock.

Christina Grave-Leismann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Selmer Rat, begrüßt die Kandidatur von Annalena Baerbock. © Grüne

Dass zudem die Chance besteht, auch nach Angela Merkel weiter eine Frau an der Spitze der deutschen Regierung zu haben, sei natürlich aus ihrer Sicht ein weiterer positiver Aspekt, so Christina Grave-Leismann. Das Ziel der Grünen müsse nun sein, bei der Bundestagswahl stärkste Kraft zu werden.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version des Textes hatten wir versehentlich den 23. September als Termin für die Bundestagswahl 2021 angegeben.

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