Hilfe für die Ukraine: Hier können Sie in Selm helfen und Unterstützung anbieten

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Agnes Kolodziej und ihre Kollegin schleppen immer wieder neue Kisten ins Lager des Lebensmittelmarktes „Polskie Smaki“. Auch woanders unterstützen die Menschen in Selm. © Stephanie Tatenhorst
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Seitdem Russland am vergangenen Donnerstag die Ukraine mit einer kriegerischen Invasion überfallen hat, überschlagen sich die Ereignisse. Berichte über EU-Sanktionen, Kämpfe in mehreren ukrainischen Städten, Luftangriffe, Attacken auf zivile Gebäude und Explosionen prägen die Berichterstattung in den Medien.

Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sind bereits mehr als eine Millionen Menschen vor dem Krieg im eigenen Land geflohen (Stand 3. März). Viele, die diesen Krieg und die ständigen neuen Informationen verfolgen, wollen nicht mehr hilflos zusehen, sondern den Ukrainerinnen und Ukrainern helfen – auch in Selm.

Wir haben eine Übersicht zusammengestellt, wo derzeit Bedarf besteht und welche Ansprechpartner es gibt, um Unterstützung anzubieten. Diese Liste wird ständig aktualisiert.

  • Um Hilfsangebote zu sammeln, hat die Stadt zwei Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung bereitgestellt. Hendrik König (02595/69135) und Tobias Eikemper (02595/69150) nehmen Anfragen entgegen. Hierbei geht es vorrangig um Angebote für die Unterbringung der Flüchtlinge aus der Ukraine. Sachspenden sind bis auf Schnelltests zurzeit nicht notwendig. Wer diese zur Verfügung stellen kann, soll sich bei der Stadtverwaltung melden. Auch Personen, die als Dolmetscher fungieren möchten, können sich melden. Hier wird noch Bedarf gesehen.
  • Der Caritasverband Lünen-Selm-Werne bündelt alle Hilfsangebote im Rathaus der Stadt Lünen. Die Koordinierungsstelle ist per E-Mail unter ukrainehilfe@luenen.de oder unter Tel. 02306/1041210 erreichbar. Hierbei wird vor allem um muttersprachliche Unterstützung gebeten. Wer Ukrainisch spricht und in Gesprächen übersetzen kann, kann sich bei der Koordinierungsstelle melden.
  • Der Polnischer Markt „Polskie Smaki“ an der Selmer Kreisstraße 86 nimmt Spenden für die Ukraine an. Der erste Lastwagen fährt am 5. März Richtung Krisengebiet, ein weiterer den Samstag darauf (12.3). So lange können noch Hilfsgüter abgegeben werden. Kleidung ist bereits genug da. Gebraucht werden nun vor allem Hygieneartikel für Frauen und Kinder, Kerzen, Taschenlampen, Thermoskannen, Decken und Kissen sowie Schlafsäcke und Lebensmittel in Dosen oder Gläsern.

Übersicht zu Geldspende-Möglichkeiten

  • Stadt Selm für die polnischen Partnerstadt Iwkowa, IBAN: DE88 4415 2370 0000 0734 11, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Deutsches Rotes Kreuz e.V, IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • SOS-Kinderdörfer weltweit, IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00, Stichwort: Humanitäre Hilfe Ukraine
  • UNICEF, IBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00, Stichwort: Ukraine
  • Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V., IBAN: DE95 3706 0193 0000 0010 31, Stichwort: Kinder in der Ukraine – P 41 A 1
  • Uno-Flüchtlingshilfe e.V., IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Bündnis Entwicklung Hilft (BEH) & Aktion Deutschland Hilft (ADH), IBAN: DE53 2004 0060 0200 4006 00, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • AWO Kreisverband Unna, IBAN: DE46 4435 0060 0000 0363 35, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Bistumskasse Münster, IBAN DE29 4006 0265 0002 0001 00, Verwendungszweck: 8.9430.00.39270 UK 54 „Nothilfe Ukraine“