Impfstoff Mangelware: „Frühestens im Juli“ Termine im Impfzentrum Unna

Coronavirus

In den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen können vorerst keine Ersttermine für die Corona-Impfung mehr vereinbart werden – obwohl die Impfreihenfolge am Montag aufgehoben wird.

Kreis Unna

, 02.06.2021, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein begehrter Impfstoff: Biontech/Pfizer. Was im Impfzentrum des Kreises Unna vorrätig ist, bleibt vorerst bereits vereinbarten Zweitimpfungen vorbehalten.

Ein begehrter Impfstoff: Biontech/Pfizer. Was im Impfzentrum des Kreises Unna vorrätig ist, bleibt vorerst bereits vereinbarten Zweitimpfungen vorbehalten. © Kalle / Kreis Unna

Jeder darf, aber kaum einer kann: Pünktlich zur Aufhebung der Impfreihenfolge am Montag geht den Impfzentren im Land der Impfstoff aus; das ist auch in Unna nicht anders. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, steht im Juni kaum Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung. Was da ist, wird für die lange geplanten Zweitimpfungen benötigt. Insofern ist es vorerst auch nicht möglich, Termine im Impfzentrum des Kreises Unna zu vereinbaren.

„Uns ist bewusst, dass viele Bürgerinnen und Bürger [...] sehr enttäuscht sein werden.“
Josef Merfels, Gesundheitsamt Unna

„Uns ist bewusst, dass viele Bürgerinnen und Bürger, die seit Monaten darauf warten, einen Impftermin buchen zu können, sehr enttäuscht sein werden“, wird Josef Merfeld als Leiter des Gesundheitsamtes in einer Mitteilung der Kreisverwaltung zitiert.

Neue Impftermine „frühestens im Juli“

Merfeld bittet um Geduld. Geduld, die Impfwillige, die auf einen Termin im Impfzentrum setzen, wohl mindestens bis Juli werden aufbringen müssen: Laut Kreisverwaltung ist mit höheren Impfstoffmengen und somit auch mit einem größeren Angebot an Impfterminen „frühestens im Juli“ zu rechnen. Ein regelmäßiger Blick in das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) lohnt sich allemal.

Andere Möglichkeiten tun sich gegebenenfalls über Betriebsärzte auf, die laut KVWL ebenfalls ab diesen Montag in die Impforganisation einbezogen werden. Sie werden vom Bund über Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert.

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