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In Selm und Bork bleiben die Leitungen langsam

Kein schnelles Internet

Auf schnelles Internet müssen die Bürger in Selm und Bork wohl noch einige Jahre warten. Frank Neiling von der Deutschen Telekom hatte dem Rat schlechte Nachrichten mitgebracht.

SELM

von Von Theo Wolters

, 24.03.2013 / Lesedauer: 2 min
In Selm und Bork bleiben die Leitungen langsam

Einzelne Glasfaserkabel der Deutschen Telekom, aufgenommen am Montag (05.09.2011) bei Verlegearbeiten in Hannover. Die Telekom will in diesem Jahr Glasfaser-Netze für High-Speed-Internet in zehn deutschen Städten aufbauen. Damit sollen Geschwindigkeiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich sein. Die neuen Glasfaser-Netze sollen rund 160.000 Haushalte in ausgewählten Stadtteile der Städte Braunschweig, Brühl, Hannover, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt erreichen. Foto: Julian Stratenschulte dpa/lni +++(c) dpa - Bildfunk+++

"Zurzeit sind in Selm bis zu sechs MB möglich. Eine Verbesserung wird es vorläufig nicht geben", erklärte Frank Neiling. Selm habe vor einigen Jahren zu den ersten Städten gehört, wo die Telekom bis zu sechs MB ermöglicht habe.Einfache Erklärung Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Kleinwächter hatte dafür eine einfache Erklärung. "Die Telekom hat vor einigen Jahren nur reagiert, weil in Selm mit dem System Wimax eine andere Technik ins Spiel gebracht wurde." In der Tat hatte es vor einigen Jahren einen Vorstoß gegeben, schnelleres Internet über Funk zu ermöglichen. 500 Selmer hatten damals ihre Bereitschaft erklärt, zu Wimax zu wechseln.  "Die Telekom hat dann reagiert, um diese Kunden nicht zu verlieren", erklärte Kleinwächter. Nun würden die Selmer bestraft, da die Telekom in Selm erst einmal keine Erweiterung der Geschwindigkeit plane.Frank Neiling erklärte, man mache nichts, was unwirtschaftlich sei. "Wir gehen so auch nicht automatisch in ein Neubaugebiet. Die Telekom habe nur eine Grundversorgungspflicht für Telefone. In der Nachbarstadt Olfen wird die Telekom so keine Leitungen im Baugebiet Appelstieg III und IV verlegen. Dieter Kleinwächter: "Das finde ich mehr als bedenklich." Frank Neiling betonte aber, man könne als Telekom nur das machen, was sich wirtschaftlich auch lohne. Man müsse an die Aktionäre denken.Gute Aussichten für Cappenberg In Cappenberg sieht es besser aus. Dort habe die Telekom vor einigen Jahren Glasfaser bis zur Verteilerstation gelegt. Dort seien bis zu 16 MB möglich, sagt Neiling. Die Bürger in Selm und Bork müssen aber noch warten. "Wir möchten die Verteilerkästen in Selm und Bork auch mit der neuesten Technik ausrüsten. Wann das sein wird, kann ich aber noch nicht sagen." Es könne frühstens 2014, aber auch erst 2015 geschehen.

 

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