Interessanter Austausch beim Neujahrsempfang

SELM Künstler Alfred Gockel war froh, wieder in seiner Geburtsstadt zu sein. Dr. Rainer Fiesel, Leiter der Realschule und ehemaliger Bundesligawasserballer gab preis, das er noch vier Mal in der Woche trainiert. Und Unternehmer Wolfgang Hirsch erklärte, er würde trotz einer schlechten Auftragslage an der Stammbelegschaft festhalten. Viel Interessantes erfuhren die Besucher des Neujahrsempfang im Bürgerhaus. Dies und noch mehr Interessantes erfuhren die Besucher des Neujahrsempfangs.

von Von Theo Wolters

, 18.01.2009, 13:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ausgerichtet wurde er erneut von der Werbegemeinschaft, dem WiKult und der Handwerksmeisterrunde.Locker präsentierten sich die Teilnehmer bei einer von Elmar Thyen geleiteten Gesprächsrunde. Alle drei Gäste hatten eins gemeinsam: Rainer Fiesel leitet nun die Realschule, die Wolfgang Hirsch und Alfred Gockel vor vielen Jahren besuchten."Selm ist nicht schön, aber grundehrlich" Alfred Gockel, der Künstler, wohnt, wenn er nicht gerade in den USA ist, in Lüdinghausen. Geboren wurde er allerdings in Selm-Beifang, wuchs später in Bork auf. Der Künstler zeichnete ein klares Bild von seiner Geburtsstadt. "Selm ist wahrlich nicht schön, aber die Selmer sind grundehrlich. So eine Ehrlichkeit habe ich in Lüdinghausen nicht erlebt." In Selm sei es einmalig, wie die Menschen zusammenhalten. Alfred Gockel brachte gemeinsam mit Wolfgang Hirsch, mit dem er befreundet ist und Tennis spielt, ein Geschenk mit. Skulptur für den Kreisverkehr als Geschenk"Wenn man aus Richtung Lünen nach Selm fährt, fällt einem im Kreisverkehr sofort die tolle Skulptur auf", so Wolfgang Hirsch. Alfred Gockel und er hätten sich gedacht, so eine Skulptur müsse auch im neuen Kreisverkehr an der Olfener Straße stehen. So wird Alfred Gockel seiner Geburtsstadt eine Stahlskulptur schenken, die Kosten der Aufstellung übernimmt der Chef von Interhydraulik. "Aufstellen werden wir die Skulptur mit dem Namen Schattentanz", so Alfrefd Gockel. Sie zeige ein Päärchen mit nur drei Beinen. "Das mittlere nutzt es gemeinsam, zeigt so, dass es nur gemeinsam geht."Bürgermeister blickt optimistisch in Selms ZukunftOptmistisch blickt trotz aller Probleme Bürgermeister Jörg Hußmann in die Zukunft. "Ich denke, wir können die nächsten Monate mit Optimismus angehen. Selm ist gut aufgestellt für die Zukunft", so der Bügermeister, der die vielen Gäste beim Neujahrsempfang begrüßte. Das letzte Jahr sei von Bemühungen geprägt gewesen, Selm fit für die Zukunft zu machen. "Wir haben eine Haushaltskonsolidierung beschlossen, die die Stadt nach vorn bringen wird."Ehrenamtliches Engagement beispielhaft

Als beispielhaft bezeichnete der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement in der Stadt. "Bürger haben sich bereit erklärt, Spielplätze zu pflegen." Erwähnenswert seien auch die Anstrengungen von Bürgern, das Freibad zu retten.

Bürgermeister Jörg Hußmann hatte auch ein nettes Geschenk mitgebracht. Denn die Gäste durften diesmal länger nach einem Parkplatz Ausschau halten. War in den letzten Jahres das Parkverbot vor dem Bürgerhaus außer Kraft gesetzt worden, so wurde der Platz diesmal mit Flatterband abgesperrt. So sollte das Parken verhindert werden.

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