Inzidenzwerte

Inzidenzwert steigt in NRW zu Wochenbeginn – Kreise Coesfeld und Unna stabil

Die Zahl der Coronainfektionen steigt. Landesweit, aber auch in unserer Region. Ein Experte schildert eine bedenkliche Entwicklung.
Immer mehr junge Menschen liegen auf den Corona-Intensivstationen. © picture alliance/dpa

Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet Tag für Tag Zahlen zur aktuellen Coronaentwicklung. So ist die Zahl der labortechnisch bestätigten Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage, berechnet auf 100.000 Einwohner, – besser bekannt als Inzidenzwert – landesweit zu Montag, 25. Oktober, auf 70,6 gestiegen. Am Sonntag hatte die Zahl noch bei 68,9 gelegen.

Die für die Lagebewertung wichtige 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt aktuell laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) landesweit bei 2,57 (Vortag: 2,66). Die Hospitalisierungsinzidenz ist die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner mit Meldedatum in den letzten 7 Tagen, für die eine Krankenhausbehandlung angegeben ist.

Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten liegt in NRW bei 6,17 (5,86 )Prozent. Dabei handelt es sich um den prozentualen Anteil der auf einer Intensivstation behandelten COVID-19-Patienten, gemessen an der aktuellen Anzahl insgesamt betreibbarer intensivmedizinischer Betten (einschließlich bereits belegter Betten).

Kreis Coesfeld 45,3 – Kreis Unna 57,9

Für den Kreis Coesfeld meldet das Landeszentrum NRW für Montag den Inzidenzwert 45,3 (+/-0).

Im Kreis Unna gilt aktuell der Inzidenzwert 57,9 (+/-0).

Und so sehen die Inzidenzwerte für unsere umliegenden Städte und Kreise aus (Zahlen in Klammern sind Vortageswerte):

Kreis Borken: 69,9 (+/-0).

Kreis Steinfurt: 64,3 (64,1).

Kreis Warendorf: 86,9 (+/-0).

Kreis Recklinghausen: 81,5 (63,6)

Dortmund: 70,3 (69,5).

Münster: 57,2 (51,8).

Die Befürchtungen, es könne eine weitere Corona-Infektionswelle auf uns zu rollen, äußert unterdessen unter anderem der Jenaer Intensivmediziner Michael Bauer im Ärzteblatt. Auf den Intensivstationen lägen zunehmend jüngere Menschen, die schwer an COVID-19 erkrankt seien.