Jeder zehnte Selmer hat bereits Briefwahl beantragt

Bundestagswahl 2017

Eine "unfassbar hohe Zahl" – so die Reaktion von Wahlleiter Georg Hillmeister aus Selm: Für die Bundestagswahl am 24. September hatten am Mittwochabend bereits 2150 der rund 21.000 Wahlberechtigten ihre Wahlscheine für die Briefwahl angefordert.

SELM

, 30.08.2017 / Lesedauer: 2 min

Im Moment seien die Wahlbenachrichtigungskarten für die Bundestagswahl in die Haushalte unterwegs, so Hillmeister. Eine Vielzahl der Karten habe das Amtshaus bereits verlassen. „Alle wahlberechtigten Selmer sollen ihre Unterlagen bis zum 3. September erhalten“, sagt er.

Bereits bei den vorangegangenen Wahlen habe sich ein Trend gezeigt zur Briefwahl. „Und jetzt bei der Bundestagswahl, die traditionell ja die größte Wahlbeteiligung hat, zeigt sich das in besonderem Maße.“

Briefwahl: Deadline am 22. September

Die Antragsstellung ist mit der Wahlberechtigungskarte noch bis Freitag, 22. September, 18 Uhr möglich. Zum Prozedere erklärt Hillmeister: „Wer sich für die Briefwahl entscheidet, muss die hierfür erforderlichen Unterlagen direkt beim Wahlamt der Stadt Selm beantragen.“

Wie auch schon bei den vergangenen Wahlen dürfen die Wahlschein- und Briefwahlunterlagen auch an eine beauftragte Person ausgegeben werden. „Hierzu ist aber die Vorlage einer schriftlichen Vollmacht notwendig.“

Direkt zur Wahlurne

Nicht nur zuhause können Wahlberechtigte schon jetzt abstimmen, sondern auch im Amtshaus in Bork, Konrad-Adenauer-Platz 2. Die Stadtverwaltung hat im Raum Nummer 003 (gegenüber Bürgerbüro/Einwohnermeldeamt) ein Wahlbüro eingerichtet.

Vor Ort sind eine Wahlurne sowie eine Wahlkabine aufgestellt. „Der Andrang ist noch nicht groß, die Stimmabgabe also unmittelbar möglich“, so Hillmeister.

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