Kampf gegen Eichenprozessionsspinner in Selm vom Winde verweht

Eichenprozessionsspinner

Eigentlich sollte Anfang der Woche eine Fachfirma aus Kalkar an Bundes- und Landesstraßen in Selm den Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner aufnehmen. Das scheitert noch an einem Phänomen.

Selm

, 22.04.2020, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Straßen.NRW will möglichst schnell mit dem Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner beginnen.

Straßen.NRW will möglichst schnell mit dem Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner beginnen. © Wilco Ruhland (Archiv)

Die Straßenmeisterei Unna hatte angekündigt, dass eine Fachfirma aus Kalkar am Montag, 20. April, in Selm an der Bundesstraße 236 beginnen werde, ein Biozid zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu versprühen. Das verzögert sich zurzeit, wie eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßen.NRW auf Anfrage der Redaktion mitteilt. Das liege an dem derzeitigen starken Wind, bei dem ein Aufsprühen nicht möglich sei.

Wind verwirbelt Biozid

Ein Mitarbeiter der Fachfirma hatte der Redaktion gegenüber erklärt, bei starkem Wind würde das Biozid, das mit einer Art Schneekanone aufgesprüht wird, zu stark verwirbeln und nicht ans Ziel kommen.

Wann genau das Mittel nun auch in Selm eingesetzt werden kann, konnte die Straßen.NRW-Sprecherin am Mittwoch, 22. April, nicht sagen.

Durch den frühen Einsatz des Biozids soll verhindert werden, dass die Eichenprozessionsspinner ihre gefährlichen Brennhaare entwickeln und an Orten verbreiten, an denen Menschen mit ihnen in Berührung kommen können, heißt es von Seiten des Landesbetriebs Straßen.NRW. Nach weiteren zwei Wochen werden die einzelnen Standorte erneut überprüft und bei Bedarf ein weiteres Mal mit dem Biozid behandelt.

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