Klassenfahrten, Mittagessen, Sportverein oder Nachhilfe

Schulsozialarbeiter helfen

An allen Selmer Schulen ermöglichen Schulsozialarbeiter Schülern, Zugang zu Bildung zu finden und aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen. Schon seit eineinhalb Jahren ist Thomas Rottstegge Schulsozialarbeiter im Kontext des Bildungs- und Teilhabepakets des Bundes (BuT) am Städtischen Gymnasium.

SELM

von Von Marie Rademacher

, 29.05.2013, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Rottstegge und Monika Scislowski sind an Selmer Schulen als Schulsozialarbeiter im Rahmen des Bildungs- und Teilnhabepakets. Antje Leitheiser (r.) ist Bereichsleiterin beim heilpädagogischen LWL-Kinderheim in Hamm, dem Träger der Schulsozialarbeit in Selm.

Thomas Rottstegge und Monika Scislowski sind an Selmer Schulen als Schulsozialarbeiter im Rahmen des Bildungs- und Teilnhabepakets. Antje Leitheiser (r.) ist Bereichsleiterin beim heilpädagogischen LWL-Kinderheim in Hamm, dem Träger der Schulsozialarbeit in Selm.

Mit den Mitteln dieses Paketes wird für leistungsberechtigte Kinder beispielsweise der Beitrag für den Sportverein gezahlt, sie sichern ein warmes Mittagessen in der Schule, finanzieren Tagesausflüge oder Klassenfahrten. „Zweimal im Jahr wird auch Geld für Schulmaterialien zur Verfügung gestellt“, erläutert Monika Scislowski. Die Selmer Schulsozialarbeiter haben jetzt auch den Stein für ein Nachhilfe-Netzwerk ins Rollen gebracht, an dem sich alle Schüler aller Schulen beteiligen.  „Es geht dabei aber nicht allein ums Geld“, sagt Antje Leitheiser. Sie ist Bereichsleiterin beim heilpädagogischen LWL-Kinderheim in Hamm. Dass jemand vor Ort sei, um zu beraten und bei der Beantragung der Leistungen zu helfen, sei sehr wichtig.

„Von den Schulen haben wir bisher nur positive Rückmeldung bekommen. Unsere Arbeit wird als wichtig und notwendig bewertet“, so Thomas Rottstegge. Die Verträge der Schulsozialarbeiter im Rahmen von BuT enden am 31. Juli 2014. Ob und wie angestoßene Projekte dann weiterlaufen, oder an wen sich im Kontext des Bildungs- und Teilhabepakets förderbedürftige Schüler oder deren Eltern und Lehrer dann wenden können, dahinter stehen noch Fragezeichen.

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