Kunstwerk „Drei Ringe“ am Kreisverkehr ist nun offiziell eingeweiht

Kleiner Festakt

Wie die Zeiten sich doch ändern: Bei der Enthüllung der Skulptur „Drei Ringe“ war die Freude getrübt - nicht nur wegen des Wetters. Zwei Jahre später herrscht eitel Sonnenschein.

Selm

, 14.08.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Künstler Alfred Gockel (Lüdinghausen) ist ebenso wie die Stadt Selm zufrieden - die Skulptur steht seit einigen Tagen dort, wo sie immer stehen sollte. Auf dem Kreisverkehr am Hallenbad.

Künstler Alfred Gockel (Lüdinghausen) ist ebenso wie die Stadt Selm zufrieden - die Skulptur steht seit einigen Tagen dort, wo sie immer stehen sollte. Auf dem Kreisverkehr am Hallenbad. © Thomas Aschwer

„Wir geben nicht eher Ruhe, bis das Kunstwerk nicht mehr hier, sondern dort steht“, hatte der Künstler Alfred Gockel bei der Enthüllung der mächtigen Metall-Skulptur gesagt und Richtung Kreisel geschaut. „Schließlich heißt es Selm Mitte. Und nicht daneben.“

Am Donnerstagnachmittag schlugen Gockel und Bürgermeister Mario Löhr bei der zweiten Feier versöhnliche Töne an. Keine kritischen Worte zu Straßen.NRW, kein Nachkarten. „Ich freue mich, dass die Skulptur jetzt hier steht“, sagt Löhr bei der kleinen offiziellen Feier.

Im Schatten der Bäume in direkter Nähe zum Kreisverkehr nutzte der Bürgermeister den Erfolg, um zumindest ein bisschen Werbung in eigener Sache zu machen. Zumindest für die Stadt Selm. „Es ist wichtig, hartnäckig zu sein, am Ball zu bleiben.“ Ganz besonders gelte das für den langjährigen Stadtplaner Gerhard Werminghaus, der nach seiner Rückkehr zur Stadt sich stark dafür eingesetzt habe, dass die Skulptur an den gewünschten Platz rücken konnte.

Mit dem ersten Umschwenken von Straßen.NRW sei aber zunächst eine Auflage verbunden gewesen. Leitplanken rund um den Kreisverkehr sollten die Skulptur schützen. Aber auch diese Auflage wurde am Ende gestrichen.

Die drei Ringe des Gockel-Kunstwerks symbolisieren die Verbindung der drei Ortsteile Selm, Bork und Cappenberg. Ein Ansatz für die kurze Rede des Künstlers. Als Landrat möge Mario Löhr auch die Städte und Gemeinden im Kreis ein Stück weiter zusammenführen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt