Maskenpflicht beim Spielen? Diese Regeln gelten im Selmer Auenpark

Coronavirus

Während des ersten Lockdowns im Frühjahr waren Spielplätze gesperrt. Das ist dieses Mal nicht der Fall. Aber Besucher müssen Regeln einhalten. Die sind in Selm längst nicht allen bekannt.

Selm

, 14.11.2020, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Spielplatz im Auenpark: Auch wenn auf dem Schild nichts davon zu lesen ist, gilt hier die Maskenpflicht.

Der Spielplatz im Auenpark: Auch wenn auf dem Schild nichts davon zu lesen ist, gilt hier die Maskenpflicht. © Sylvia vom Hofe

Das Hinweisschild zu Füßen des zwölf Meter hohen Kletterturms auf dem Spielplatz im Auenpark ist nicht zu übersehen. Hunde sind nicht erlaubt. Müll gehört in die Tonne. Glasscherben sind verboten. Und die Kinder dürfen auf der XXL-Kletteranlage keine langen Ketten tragen oder Fahrradhelme. Von Masken ist da nichts zu lesen.

Muss es auch nicht. Denn die Vorgaben der aktuellen Corona-Schutzverordnung für den Lockdown-Monat November werden als bekannt vorausgesetzt, wie Stephan Schwager, Dezernent der Stadt Selm sagt.

50-Euro-Knöllchen drohen

Die Praxis sieht anders aus. Ordnungskräfte müssten immer mal wieder Eltern auf die Maskenpflicht hinweisen, sagt Stadtsprecher Malte Woesmann. Knöllchen - 50 Euro plus Gebühren - habe das Ordnungsamt dort aber bislang nicht verteilt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden erst ermahnen - und über die aktuelle Rechtslage aufklären.

„Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands auf Spielplätzen“, ist in der Corona-Schutzverordnung vom 10. November zu lesen: Maskenpflicht, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Schulkinder besteht. Nur Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, dürfen ohne Maske spielen. Gerade am Wochenende, wenn gerne Gäste von auswärts zum neuen Spielplatz strömen, sei es wichtig, die Regeln zu beachten, sagt Schwager.

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