Die beiden Inhaberinnen der Mondeule, Nicole Reuter und ihre Mutter Erika Tembaak, können ihr Kinderbekleidungsgeschäft nicht durch den zweiten Lockdown bringen. Die Mondeule schließt.
Die beiden Inhaberinnen der Mondeule, Nicole Reuter und ihre Mutter Erika Tembaak, können ihr Kinderbekleidungsgeschäft nicht durch den zweiten Lockdown bringen. Die Mondeule schließt. © Nicole Reuter
Second-Hand-Verkauf

Mondeule schließt: „Nur mit Liebe funktioniert der Laden leider nicht“

Der Kinder-Second-Hand-Shop Mondeule ist einer der vielen Verlierer der Corona-Pandemie. Weil er im zweiten Lockdown nur noch Verluste einfahren würde, ist der Laden ab sofort geschlossen.

Mit dem Beschluss des zweiten Lockdowns für alle Händler, die nicht dem täglichen Bedarf zugerechnet werden, stand die Entscheidung für Nicole Reuter fest: Das überleben wir nicht mehr, wir müssen schließen. „Das Jahr war einfach zu schwierig“, sagt die Inhaberin. „Und wir als Kleinunternehmer haben, anders als die Soloselbstständigen, keinerlei Unterstützung bekommen.“

Drei richtig gute Jahre

Lücke soll neu gefüllt werden

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
In und um Stuttgart aufgewachsen, in Mittelhessen Studienjahre verbracht und schließlich im Ruhrgebiet gestrandet treibt Kristina Gerstenmaier vor allem eine ausgeprägte Neugier. Im Lokalen wird die am besten befriedigt, findet sie.
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