Nach Aus für Edeka in Bork: Idee für Nachmieter

An der Kreisstraße

Der Edeka-Markt in Bork an der Kreisstraße soll schließen - der Beschluss dazu wurde am Freitag noch einmal vor Ort bekräftigt. Am 23. Dezember soll die Filiale schließen. Das Problem: Der Mietvertrag läuft noch bis Ende des Jahres 2020. Jetzt suchen bisheriger Mieter und Vermieter nach einer Lösung. Eine Idee gibt es schon.

BORK

, 17.10.2017, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
In drei Monaten sind die Türen hier zu: Der Edeka in Bork schließt.

In drei Monaten sind die Türen hier zu: Der Edeka in Bork schließt.

Der Vermieter, die Wohnungsbaugenossenschaft Lünen (WBG), hat noch einmal bestätigt, dass der Mietvertrag noch bis Ende Mai 2020 läuft, obwohl die Filiale am 23. Dezember 2017 schließen soll.

Nun versuchen Edeka und WBG sich zu einigen, sagt Rainer Heubrock aus der Geschäftsführung der WBG auf Anfrage. Es könnte aber sein, dass die Räume an der Kreisstraße im kommenden Jahr zunächst leerstehen werden.

Erste Priorität: Neuer Nahversorger

Die WBG werde nun prüfen, welche Nachnutzung in den etwa 800 Quadratmeter großen Räumen möglich ist, sagt Rainer Heubrock. Zunächst werde die WBG verschiedene Einzelhändler anschreiben. Erste Priorität der WBG sei, einen neuen Nahversorger in Bork anzusiedeln. „Wir sehen uns als Genossenschaft schon verpflichtet, dort etwas für die Menschen in Bork zu tun“, so Heubrock.

Zudem werde die WBG zusammen mit Architekten prüfen, ob die Räume zu Büros oder Wohnraum umgebaut werden können.

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