Nach langem Hin und Her: Baubeginn Cappenberger Damm steht fest

rnCappenberger Damm

Es hat etwas gedauert, bis klar wurde, wann denn nun genau der Beginn der Sanierung des Cappenberger Damms sein wird. Jetzt steht es fest. Viel früher als zuletzt geplant wird‘s aber nicht.

Cappenberg

, 23.09.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwischenzeitlich konnte man den Eindruck haben, dass der Landesbetrieb Straßen.NRW als Auftraggeber der Sanierung des Cappenberger Damms und die beauftragte Firma Würfel werfen, um einen definitiven Baustart hinzukriegen. So war es aber natürlich nicht.

Um es nochmal zu rekapitulieren: Vertraglich festgezurrter Baubeginn für die Sanierung zwischen den Einmündungen Werner Straße und Am Kohuesholz sollte laut Straßen.NRW der 12. September sein. Die ausführende Firma erklärte aber schnell, erst am 16. September anfangen zu können.

Kurz darauf erklärte die Firma gegenüber Straßen.NRW, sie habe Kapazitätsprobleme. Das für die Einrichtung der Vollsperrung und Umleitung beauftragte Verkehrssicherungsunternehmen könne voraussichtlich erst ab dem 27. September mit dem Aufbau der Verkehrssicherung beginnen, die Fräsmaschine sei nicht vor dem 30. September verfügbar.

Straßen.NRW: Baubeginn am Donnerstag, 26. September

Diese Entwicklung veranlasste Straßen.NRW, über rechtliche Schritte zumindest nachzudenken, die dazu führen sollten, einen früheren Baubeginn hinzubekommen. Jüngste Mitteilung laut Straßen.NRW: Die Firma bemühe sich, am Mittwoch, 25. September, mit der Vollsperrung des Cappenberger Damms zu beginnen. Jetzt hat Christian Kahlau vom Landesbetrieb Straßen NRW, Regionalniederlassung Münsterland, Abteilung Bau, mitgeteilt: „Die Vollsperrung des Cappenberger Damms wird ab Donnerstag, 26. September, eingerichtet.“

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Wegen der Vollsperrung des Cappenberger Damms wird der Verkehr großräumig umgeleitet. Nämlich über die Werner Straße, den Zeche-Hermann-Wall, die Kreisstraße, die Lünener Straße und die Borker Straße von beziehungsweise nach Cappenberg.

Die Netteberger Straße kommt für Straßen.NRW nicht als offizielle Umleitung in Frage. Allein schon wegen des LKW-Verkehrs. Laut Christian Kahlau sei die Netteberger Straße seines Wissens nach „prinzipiell für LKW gesperrt“. Zudem gebe es in deren Verlauf eine 30 km/h-Zone oder andere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.

Straßen.NRW verfährt bei Umleitung anders als die Stadt Selm

Die Stadt Selm hat übrigens angekündigt, die Umleitung auch für große LKW während der Sanierung eines Teilstücks der Kreisstraße zwischen dem 14. und 25. Oktober über eben jene Netteberger Straße laufen zu lassen. Warum tut das Straßen-NRW nicht auch, wenn es schon die Stadt Selm tut? Kahlau dazu: „Wir machen es zumindest immer so, dass wir den Umleitungsverkehr – wenn irgendwie möglich – über klassifizierte, ausreichend breite und nicht verkehrsberuhigte Straßen schicken. Es geht hier ja vor allem um die nicht ortskundigen LKW-Fahrer, die dann die großräumige Umleitung benutzen müssen, weil sie keine ,Schleichwege‘ kennen.“

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