Der Auenpark ist ein beliebtes Ziel - gerade auch zur blauen Stunde, wenn das neue Kunstwerk beleuchtet ist. © Günther Goldstein
Auenpark

Nach Vandalismus an der Kuppel auf dem Rodelhügel: Auswertung der Videos

Vor einigen Wochen demolierten Unbekannte das Licht der Kuppel im Auenpark. Mit Feuerwerkskörpern jagten sie es regelrecht in die Luft. Nun gibt es Neuigkeiten zur Auswertung der Videoaufnahmen.

Immer wieder ist der Auenpark in Selm das Ziel von Randalierern. Erst am vergangenen Wochenende mussten die öffentlichen Toiletten erneut dran glauben: Die Türen, einen Notöffnungsschalter sowie einen Mülleimer hatten unbekannte Randalierer beschädigt. Ein paar Wochen zuvor war die Kuppel auf dem Rodelhügel im Auenpark demoliert worden. Zu diesem Fall gibt es nun Neuigkeiten.

Ende Juli hatten die unbekannten Täter das Licht der Kuppel – mittlerweile zu einer Art Wahrzeichen der Stadt Selm geworden – „regelrecht gesprengt“, wie es die Stadt damals ausdrückte. Mit Feuerwerkskörpern hatten sie das Licht zerstört.

Weil es im Selmer Auenpark auch zuvor immer wieder Zerstörungen gab, sind im ganzen Park mittlerweile Videokameras installiert, um den Park zu überwachen. Von der Auswertung der Aufnahmen erhofften sich Öffentlichkeit und Polizei Hinweise auf den oder die Täter.

„Die Auswertung der Videoaufnahmen hat aber leider keine konkreten Hinweise ergeben“, teilte Polizeisprecher Christian Stein nun mit. Die Polizei habe das Ermittlungsverfahren an die Staatsanwaltschaft übergeben. Von Seiten der Polizei sind die Untersuchungen damit abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob das Verfahren eingestellt wird.

Für die Vandalismus-Schäden kommt in der Regel die Selmer Bevölkerung auf. Auch deshalb betonte die Selmer Beigeordnete Sylvia Engemann nach der Zerstörung der Kuppel, dass ihr „jegliches Verständnis“ für solche Taten fehle. Wie ihr dürfte es den meisten Selmerinnen und Selmern ergehen.

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Niklas Berkel