Neue Inhaberin für Friseursalon Hanloh in Selm

Traditionsgeschäft

Der Friseursalon Hanloh in Selm bekommt eine neue Inhaberin: Sabine Nistal, bisher als Friseurin in dem Geschäft tätig, übernimmt den Salon nun komplett. Ihre Vorgängerin Melanie Krause will kürzer treten, arbeitet aber weiterhin dort. Neue Besen kehren zwar gut - aber eines will die neue Chefin auf keinen Fall ändern.

SELM

von Magdalena Schulz

, 05.09.2017 / Lesedauer: 2 min
Neue Inhaberin für Friseursalon Hanloh in Selm

Theodor Hanloh (v.l), Achim Nistal, Sabine Nistal, Melanie Krause, Brigitte Kusse und Marita Achsnich.

Sabine Nistal strahlt – am Freitag übernahm sie den traditionsreichen Friseursalon, in dem sie jetzt schon seit drei Jahren arbeitet. „Vor über 20 Jahren war ich schon mal in Vollzeit hier“, sagt Nistral. Sie verbindet viel mit dem Salon: „Man fühlt sich hier wie zuhause. Die Kunden kommen gern wieder und auch wenn jemand neues kommt, fühlt er sich wohl.“

Das hänge besonders mit dem Team aus vier Friseurinnen zusammen, das zur Zeit „den Laden schmeiße“. „Wir kennen und verstehen uns hier alle sehr gut. Diese schöne Stelle wollte ich nicht verlieren, deshalb übernehme ich den Laden gern“, sagt Nistal. Sie räumt auch ein, dass mit der neuen Aufgabe viel Arbeit verbunden ist: „Ich bin dann die Erste, die kommt, und die Letzte, die geht. Aber mein Mann hält mir den Rücken frei.“

Bisherige Inhaberin bleibt dem Salon erhalten

2015 hatte Melanie Krause den Laden vom damaligen Inhaber Theodor Hanloh übernommen, der ihn wiederum von seinem Vater, dem Gründer des Unternehmens, übernommen hatte. Jetzt möchte die Friseurmeisterin beruflich kürzertreten und nicht länger Inhaberin sein, bleibt dem Salon aber treu. Seit über 60 Jahren gibt es den Salon nun schon – damit ist er zweifelsfrei einer der ältesten Friseursalons in Selm. Und der Name Hanloh funktioniert noch heute: „Die Leute kennen den Namen und schätzen ihn. Wir haben einen guten Zulauf, es kommen sogar Kunden aus Lünen oder Nordkirchen zu uns“, so Nistal. Eine Umbenennung käme nicht in Frage. „Klar könnten wir den Salon umbenennen. Die Leute aber würden trotzdem sagen: Der Laden, in dem früher Hanloh war“, sagt die neue Inhaberin.

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