Neugestaltung der Kreisstraße ab Sommer

Planungsbüro stellt Maßnahmen vor

Die Selmer müssen sich auf eine große Baustelle einrichten. Ab dem Sommer, nach dem Stadtfest, wird mit dem Rückbau der Kreisstraße zwischen Eisdiele und der Straße Alte Zechenbahn begonnen. Das Planungsbüro stellte dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaftsförderung die Maßnahme vor.

SELM

, 18.02.2016 / Lesedauer: 2 min
Neugestaltung der Kreisstraße ab Sommer

Detailansicht des geplanten Kreisverkehrs „Alte Zechenbahn“: Auf dieser Skizze kann man auch die Ausmaße erkennen.

Es werden zwei neue Kreisverkehre gebaut, an beiden Straßenseiten entstehen Radwege, die Fahrbahnbreite wird verkleinert. So soll mehr Aufenthaltsqualität vor den Geschäften und Gastronomiebetrieben entstehen.

In dem gesamten Bereich werden die Parkplätze wegfallen. Der Ausbau dieses Bereichs schließt sich nahtlos an den bereits vor einigen Jahren fertiggestellten Bereich zwischen Teichstraße und Kreisverkehr Botzlarstraße an.

Drei Bauabschnitte

Die Neugestaltung soll in drei Abschnitten erfolgen. Zunächst wird der Bereich zwischen Eisdiele und Kreuzung Beifanger Weg umgestaltet. Der Kreuzungsbereich Kreisstraße, Beifanger Weg und Landsbergstraße wird in einen Kreisverkehr umgestaltet.

Er wird das Aussehen des Kreisverkehrs an der Botzlarstraße erhalten. Anschließend wird der Bereich zwischen Beifanger Weg und Buddenbergstraße in Angriff genommen. Die Einmündung in die Buddenbergstraße soll verkleinert werden, die Ampelanlage wird abgebaut.

Zum Schluss wird der Bereich zwischen Buddenbergstraße und Alte Zechenbahn umgebaut. An der Kreuzung Alte Zechenbahn entsteht ein weiterer Kreisverkehr. Für diesen Kreisverkehr muss ein Teil des Parkplatzes der Kleingartenanlagen genutzt werden.

Es soll neue Parkplätze entlang der Alten Zechenbahn geben. Auch der kleine Wall an der Kleingartenanlage muss abgetragen werden. Noch offen ist, ob an dieser Stelle eine Lärmschutzwand gebaut wird.

Vollsperrung

Bei den ersten beiden Bauabschnitten wird die Kreisstraße vollständig gesperrt. Anlieger- und Lieferverkehr ist möglich. Die Geschäfte sind auch fußläufig erreichbar. Eine Umleitung wird es über die K44n zur Neuen Werner Straße geben. Diese gilt auch für den Öffentlichen Personennahverkehr.

Wie Gerhard Werminghaus von der Stadt mitteilte, werde man auf die Sperrung und Umleitung frühzeitig mit Schildern hinweisen. Die Arbeiten sollen unter Vollsperrung durchgeführt werden, da so Kosten und Bauzeit gespart werden können.

Die gesamte Bauzeit wird auf 18 Monate geschätzt. Die Kosten für den Straßenbau belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro. Der städtische Anteil beträgt 760 000 Euro. Bevor die Straße umgestaltet wird, stehen noch umfangreiche Kanalbauarbeiten an.

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