Noch kein Amselsterben in Selm

Usutu-Virus

Amseln tummeln sich im Moment nicht mehr so häufig in den heimischen Gärten. Das kann zwei Gründe haben: Entweder, sie sind gerade in der Mauser und von daher sowieso eher im Verborgenen, oder das Usutu-Virus hat den heimischen Amselbestand dezimiert.

SELM

von Von Arndt Brede

, 10.10.2012, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch kein Amselsterben in Selm

Die Selmer Amseln sind bisher vom Usutu-Virus verschont geblieben.

Anschrift
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: Bernhard-Nocht-Straße 74, 20359 Hamburg.

 Und dennoch könnte mancher eine tote Amsel in seinem Garten finden. Um sicher zu sein, dass es nicht doch ein durch das Usutu-Virus umgekommenes Tier ist, empfiehlt der Nabu, "frisch tote, verdächtige Vögel" zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) zu schicken. Obwohl nach aktuellem Wissenstand keine Infektionsgefahr von den Vögel ausgeht, sollten die Tiere nicht mit bloßen Händen angefasst werden.Wie eine Sprecherin des Tropeninstituts im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten erklärte, könne man aber auch die örtlich zuständigen Veterinäramter aufsuchen, die die Vögel dann nach Hamburg weiterleiten. Laut Institutssprecherin hat es aus Nordrhein-Westfalen bislang wenige Einsendungen toter Vögel gegeben. Die Nabu-Ortsgruppe Selm wird laut Uwe Norra die Lage weiter beobachten.

Wer Interesse an der Arbeit der Ortsgruppe hat, kann zu den Treffen kommen, die an jedem dritten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr in der Gaststätte Selmer Hof stattfinden. Das Oktobertreffen läuft am 24. Oktober.  

Anschrift
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: Bernhard-Nocht-Straße 74, 20359 Hamburg.

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