Ökomobil und Raumschiff Enterprise

Opel Ampera

Ein Wochenende mit dem neuen Opel Ampera: Das waren 230 Kilometer Autofahren der Zukunft. Eine Woche vor der offiziellen Premiere des Ampera stellte uns das Autohaus Rüschkamp ein nagelneues Modell des Elektrofahrzeugs zum Probefahren zur Verfügung.

SELM

10.01.2012, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Doch mit dem Bleifuß auf dem Gaspedal sollte man den Ampera  gerade nicht fahren. Denn eigentlich ist er kein Sportwagen, sondern ein ökologisches Fahrzeug, eines der neuesten Generation. Und sobald der Fahrer wieder zur Vernunft gekommen ist, bleibt der Ampera zwar ein wunderbares Spielzeug mit ganz viel Elektronik, die sich zum großen Teil selbst erklärt. Vor allem aber wird er zum Lerncomputer. Denn bei rasanter Fahrweise leert sich die Batterie rasch, vor allem im Winter beim ständigen Betrieb von Heizung, Scheinwerfern und Scheibenwischern. Doch genauso schnell, wie der Strom verbraucht ist, so schnell lernt der aufmerksame Pilot im Cockpit auch, wie es sparsamer geht: dass man Heizung, Sitzheizung und Klimaanlage nur so weit nutzt, wie es nötig ist. Und vor allem, dass sich defensives Fahren - am besten mit Tempomat - am Ladeanzeiger der Batterie enorm bemerkbar macht.

Am Ende des Wochenendes ist eines klar. Der Ampera ist ein Auto der Zukunft. Er könnte auch ein Auto mit Zukunft werden, wenn ihn sich Otto Normalverbraucher eines Tages leisten kann. Der gute alte Otto-Motor sorgt dafür, dass ein Problem gelöst ist: die Reichweite. Als Generator sorgt er dafür, dass die Batterie immer geladen werden kann. Das reicht dann mit einer kleinen Tankfüllung für immerhin 500 Kilometer. Rollt der Ampera dagegen nur elektrisch, dann muss er nach einer Fahrt von Selm nach Haltern und zurück sofort wieder an die heimische 220 Volt-Steckdose. Im Sommer kommt er wohl ein gutes Stück weiter.

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