Pfarrer Sicker feiert Abschied nach 29 Jahren

St.-Stephanus-Gemeinde Bork

29 Jahre lang war Manfred Sicker Pfarrer der St.-Stephanus-Gemeinde Bork. Am Sonntag hat ihn die Gemeinde verschiedet. Denn Sicker ist emeritiert, sprich: mit 75 Jahren von seinen Aufgaben entpflichtet worden. Im Interview würdigt der leitende Pfarrer der Großgemeinde St. Ludger, Claus Themann, das Wirken Sickers und äußert sich auch zu dessen Nachfolger.

BORK

, 12.06.2016, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Pfarrer Sicker bleibt in Bork wohnen und wird auch das Pastoralteam weiter unterstützen. „Er kann aber jetzt entscheiden, wie viel er tut“, sagt Themann.

Sickers Abschied hinterlässt dennoch eine Lücke. Vor allem in den Herzen der Gemeindemitglieder: „Er hat uns getraut, unsere Kinder getauft und sie zur heiligen Kommunion gebracht“, sagten Gemeindemitglieder im Gespräch mit der Redaktion. „Er hat den Ehrenamtlichen in der Gemeinde stets freie Hand gelassen“, ergänzte der langjährige Pastoralreferent Michael Lange. Lang anhaltender Beifall im und nach dem Gottesdienst war dann auch das äußere Zeichen der Wertschätzung, die die Katholiken in Bork und Selm Pfarrer Manfred Sicker entgegen bringen.

"Das kann ich Ihnen gar nicht alles erzählen"

Während des Empfangs nutzten Gemeindemitglieder, Vertreter der Vereine, Weggefährten und Bürgermeister Mario Löhr die Gelegenheit, dem jetzt emeritierten Pfarrer zu danken.

Und was sagt Manfred Sicker selbst? Der Mann, der es stets bevorzugte, nicht im Vordergrund zu stehen, blieb sich auch beim Versuch des Reporters treu, ihm eine Antwort auf die Frage zu entlocken, was ihm 29 Jahre in St. Stephanus bedeuten. Kurze, aber freundliche Antwort: „Sehr viel, aber das kann ich Ihnen gar nicht alles erzählen.“

Über den Weggang von Manfred Sicker sprachen wir mit dem leitenden Pfarrer der Großgemeinde St. Ludger Selm, Pfarrer Claus Themann. 

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