Premiere in Cappenberg: 100 Zuschauer schauten sich Film bei Kreutzkamp an

rnHeimat Cappenberg

Der Film „Heimat Cappenberg“ über die Geschichte des Selmer Ortsteils ist gut angelaufen: Das zeigten die Reaktionen bei der Premiere am Donnerstag - und das zeigen auch die Verkaufszahlen.

Cappenberg

, 21.12.2019, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

sWillkommen auf Cappenberg! Mit diesen Worten und ein bisschen dramatischer Musik steigt die Kamera in den Himmel. Das Höhenschloss aus der Vogelperspektive, die Villa Janssen, das Haus Kreutzkamp, die „Urhöfe“ der Bauerschaft Übbinghagen, Einsichten in den Eiskeller der ehemaligen Brauerei... Der Film zeigt Cappenberg aus ungewöhnlicher Perspektive - und entführt dabei auch in die Geschichte des Selmer Ortsteils.

Premiere in Cappenberg: 100 Zuschauer schauten sich Film bei Kreutzkamp an

Heino Janssen vom Heimatverein begrüßte die Besucher und erzählte noch einmal, wie es zu dem Projekt gekommen war. © Marie Rademacher

„Daran kann ich mich auch noch erinnern“, flüstert am Donnerstag ein Zuschauer seiner Nachbarin zu. Im Saal vom Haus Kreuztkamp ist da gerade ein historisches Foto von den Folgen der schlimmen Gasexplosion auf dem Cappenberger Hof Schulze Aquack über die große Leinwand geflimmert. Der „Chef-Historiker“ des Heimatvereins, Franz-Peter Kreutzkamp, erzählt die kurzweilige Geschichte dazu.

Premiere vor rund 100 Besuchern

Rund 100 Menschen hatten sich in der Cappenberger Gaststätte versammelt, um die Premiere des vom Heimatverein in Auftrag gegebenen und von Uwe Koslowski und Günther Goldstein umgesetzten Films anzuschauen. „Es ist schön, dass heute so viele hier sind“, sagte Heino Janssen vom Heimatverein, ehe er für die Besucher noch einmal nachvollzog, wie es überhaupt zum Filmdreh gekommen war (wir berichteten).

Er betonte dabei auch, dass es immer die Absicht war, einen Film über die Geschichte Cappenbergs zu machen - und nicht über die Vereine oder besondere Menschen vor Ort. Eine Anspielung auf die Kritik des Cappenberger Schützenvereins, der in dem Film keine besondere Erwähnung findet, - anders als die Feuerwehr, der Hegering und der Sportverein Grün-Schwarz Cappenberg.

Kritik von den Cappenberger Schützen

Der Grund, so sagte es Heino Janssen, sei natürlich nicht, dass der Schützenverein weniger Bedeutung habe. Ganz und gar nicht. Aber es gibt, anders als bei der Feuerwehr und beim Hegering, eben kein Haus oder Gelände, an dem sich die Geschichte des Schützenvereins gut erzählen lasse.

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Und an den Bildern von den Gebäuden und Stellen ist der Film nun mal ein bisschen aufgehangen - so ähnlich wie einer Stadtführung.

Ein Konzept, das ankam: Nach der Vorführung klatschten die Besucher Beifall. Ein anderes Zeichen, dass der Film zum Erfolg werden könnte: Von der ersten Auflage (250 Exemplare) sind schon fast alle DVDs verkauft. Eine zweite Auflage wird es voraussichtlich schon ab der zweiten Januarwoche geben.

Premiere in Cappenberg: 100 Zuschauer schauten sich Film bei Kreutzkamp an

Rund 100 Besucher kamen zur Premiere des neuen Films über die Geschichte Cappenbergs. © Marie Rademacher

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