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Rußrindenkrankheit - Darum waren Stadtmitarbeiter Mittwoch ohne Schutzkleidung im Einsatz

Baumfällarbeiten

In Schutzkleidung haben Fachleute den von der Rußrindenkrankheit befallenen Ahorn gefällt. Mittwoch wunderten sich Anwohner, dass dort wieder gearbeitet wird - allerdings ohne Schutzkleidung.

Selm

, 22.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Rußrindenkrankheit - Darum waren Stadtmitarbeiter Mittwoch ohne Schutzkleidung im Einsatz

Städtische Mitarbeiter haben am Mittwoch an der Stelle gearbeitet, wo einen Tag zuvor der von der Rußrindenkrankheit befallene Ahorn entfernt wurde. Die gefährlichen Abfälle wurden dort bereits entfernt, wie die Stadt mitteilt. © Reinhard Czech

Dem von der Rußrindenkrankheit befallenen Ahorn auf dem Spielplatz hinter der Ludgerikirche ging es am Dienstag an den Kragen. Mit Motorsägen und in Schutzanzügen fällte das Dortmunder Spezialunternehmen „Baumdienst SKT“ den Baum, dessen Erkrankung nicht nur für andere Bäume, sondern auch für den Menschen gefährlich ist.

Am Mittwoch wunderte sich Reinhard Czech darüber, dass städtische Mitarbeiter an derselben Stelle Äste und Blattwerk entfernten - und zwar ganz ohne Schutzmontur. Czech wohnt in der Nähe und kam beim Spazierengehen an dem Spielplatz vorbei.

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Norbert Zolda von der Selmer Stadtverwaltung gab auf Anfrage dieser Redaktion Entwarnung. Die gefährlichen Grünabfälle seien bereits am Dienstag von dem Fachunternehmen in luftdichte Säcke eingepackt worden. „Für die Mitarbeiter der Stadt besteht keine Gefahr“, erklärte Zolda.

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Die luftdichten Säcke würden nun erst einmal eingelagert. Die Entsorgung stellt nämlich ein Problem dar, wie Mira Leifels vom Baumdienst SKT am Dienstag im Gespräch mit dieser Redaktion erklärte. „Die üblichen Versorgungsunternehmen sind da nicht gut ausgestattet“, so Leifels weiter. Bis eine Entsorgungsmöglichkeit gefunden ist, bleiben die Säcke eingelagert.

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