Sechs Borker Kinder werden in Cappenberg eingeschult

Schulpolitik

BORK Sechs Mädchen und Jungen aus Bork werden im Sommer in Cappenberg eingeschult. Cäcilia Halfmann, Leiterin der Äckernschule, verteidigte im Rat diese Entscheidung.

von Von Theo Wolters

, 27.06.2009, 07:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Cäcilia Halfman Leiterin der Äckernschule

Cäcilia Halfman Leiterin der Äckernschule

„Wir haben frühzeitig Gespräche mit Eltern aus Hassel geführt.“ Vier Eltern hätten gesagt, es sei ok. „Eine Mutter hat ihr Kind von sich aus in Cappenberg angemeldet.“ Die Eltern eines Kindes hätten sich dagegen entschieden. „Dieses Kind war aber auch beim Schnuppertag und hat anschließend seiner großen Schwester erzählt, er komme nun auf eine viel schönere Schule.“ Cäcilia Halfmann verdeutlichte dem Rat, sie sei bei dieser Klassenstärke in der Lage, Förderunterricht anzubieten. „Für vier Eingangsklassen würden mir die Lehrer fehlen.“ Denn die Lehrerzuweisung richtet sich nicht nach den Klassen, sondern der Anzahl der Kinder.

  Die UWG hatte beantragt, keine Borker Kinder zur Schule nach Cappenberg zu schicken. Auch sollten niemals Kinder aus Cappenberg in Bork eingeschult werden. Mit den Stimmen der CDU und SPD wurde der Antrag abgelehnt. „Wir sollten jetzt nicht weiter für Unruhe sorgen, sondern Sicherheit für die Eltern schaffen“, so Margot Berten für die SPD. Der Rat habe vor zwei Jahren die richtige Entscheidung getroffen.  

Für die CDU verteidigte Meinolph Schröder auch den Ratsbeschluss. „Es war die richtige Entscheidung, denn nur so kann der Schulstandort Cappenberg gesichert werden.“   Beigeordnete Sylvia Engemann verteidigte ebenfalls die Entscheidung, Kinder aus Bork in Cappenberg einzuschulen. „Die Anmeldezahlen werden in den kommenden Jahren ähnlich sein.“ Lediglich für das Schuljahr 2013/2014 sei eine höhere Zahl von 99 prognostiziert. „Dies ist aber erst einmal eine Prognose. Wenn es so eintritt, würden wir vier Klassen bilden.“ Der notwendige Raum stehe zur Verfügung.

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