Selm hat eine weitere Tankstelle - und die wird noch Nachbarn bekommen

rnHEM-Tankstelle

Im November 2017 hat Joan-Hendrik Rüschkamp als Eigentümer einer Fläche am Kreisverkehr B236/Zeche-Hermann-Wall die ersten Gespräche über den Bau einer Tankstelle geführt. Nun steht sie.

Selm

, 09.09.2020, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

In knapp vier Monaten Bauzeit haben Fachfirmen die HEM-Tankstelle an der markanten Stelle am südlichen Ortsausgang Selms hochgezogen. Auf gut 3000 Quadratmetern stehen neben dem Tankshop für sechs Kunden gleichzeitig Zapfsäulen für Diesel und Super bereit und eine weitere für AdBlue. Für Lkw gebe es eine spezielle Diesel-Hochleistungszapfsäule mit erhöhter Pumpgeschwindigkeit, teilt die HEM-Muttergesellschaft Deutsche Tamoil mit.

1,7 Millionen Euro habe die Deutsche Tamoil in den Standort Selm, den 48. HEM-Standort in NRW, investiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sie freuen sich über die Neueröffnung: (v.l.) Betreiber Sadat Nuhija, Bürgermeister Mario Löhr, Tankstellenmitarbeiterin Frauke Papior, Patrick Mainka, Betreiber zweier HEM-Tankstellen und Ausbilder von Sadat Nuhija, Tamoil-Bezirksleiter Stefan Multhaup sowie Joan-Hendrik Rüschkamp.

Sie freuen sich über die Neueröffnung: (v.l.) Betreiber Sadat Nuhija, Bürgermeister Mario Löhr, Tankstellenmitarbeiterin Frauke Papior, Patrick Mainka, Betreiber zweier HEM-Tankstellen und Ausbilder von Sadat Nuhija,Tamoil-Bezirksleiter Stefan Multhaup sowie Joan-Hendrik Rüschkamp. © Arndt Brede

Schon am Dienstag, 8. September, als die Tankstelle offiziell noch gar nicht eröffnet hatte, kamen die ersten Kunden, erzählt Sadat Nuhija, der die Tankstelle betreibt. „Da haben wir ihnen dann Kaffee serviert.“ Er freue sich, dass er in Selm so herzlich aufgenommen worden sei. Woran er das festmache? „Ich bin beim Einkaufen angesprochen worden. Die Leute freuen sich, dass wir eröffnen.“ Dass er erkannt worden ist, mag am HEM-Logo auf seinem Hemd liegen. Das Logo mit den markanten Farben Grün und Orange.

Jetzt lesen

Diese Farben sind jetzt schon von Weitem zu sehen. Und die Kundenfrequenz ist gut. Jedenfalls wenn man das Gesicht von Stefan Multhaup anschaut. Er sieht zufrieden aus, der Bezirksleiter der Deutschen Tamoil.

Bürgermeister: Gut für die Stadt Selm

Genau so zufrieden wie Bürgermeister Mario Löhr: „Ich freue mich, dass der Standort jetzt so belebt ist.“ Das sei auch für die Stadt Selm gut.

Jetzt lesen

Mit HEM gibt es jetzt in Selm neben der Westfalen-Tankstelle an der Olfener Straße und der Tankstelle Vernekohl an der Lünener Straße wieder eine dritte Tankstelle. Das freut auch die Kunden. Andreas Koschik zum Beispiel: „Ich bin happy, dass ich nicht immer von einem Ende der Stadt zum anderen fahren muss, um zu tanken.“

Andreas Koschik ist froh, dass es die neue Tankstelle gibt.

Andreas Koschik ist froh, dass es die neue Tankstelle gibt. © Arndt Brede

Irgendwann, der Zeitpunkt steht noch nicht fest, kann er nach dem Tankvorgang um die Ecke fahren und Autopflege betreiben. Denn es wird sich noch etwas auf der Fläche entwickeln. Hinter der Tankstelle und dem Fastfood-Restaurant, das Anfang 2021 eröffnen soll, wird ein Saug-, Wasch- und womöglich auch ein Ladepark entstehen. Denkbar sei eine Säule für Schnellaufladungen für Elektrofahrzeuge, sagt Joan Hendrik Rüschkamp.

Wer jetzt auf die Idee kommen könnte, der Waschpark sei Konkurrenz für die Waschanlage an der HEM-Tankstelle, dem entgegnet Rüschkamp: „Das wird ein SB-Waschpark.“ Die Waschanlage an der HEM-Tankstelle sei eine wassersparende Textilwaschanlage auch für Transporter bis zu 2,80 Metern Höhe, erklärt die Deutsche Tamoil.

Die HEM-Tankstelle hat werktags von 6 bis 22 Uhr und sonntags von 7 bis 22 Uhr geöffnet.

Lesen Sie jetzt