Selmer Arzt belebte ein altes Gebäude neu

An der Ludgeristraße

In das alte Haus an der Ludgeristraße 34 gegenüber dem alten Postamt in Selm ist wieder Leben eingekehrt. Der Selmer Arzt Wladimir Kreimann hat es umgebaut und komplett umgestaltet. Wo Anfang des 20. Jahrhunderts Stoffe und Kurzwaren und viel später Porzellan verkauft wurden, ist jetzt eine Arztpraxis.

SELM

06.04.2017, 18:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Selmer Arzt Wladimir Kreimann ist in sein umgebautes Haus in der Ludgeristraße eingezogen - (v.l.) Sabine Schopf, Wladimir Kreimann, Anni Baumeister, Nicole Bidar (Praktikantin), Ulla Albert.

Der Selmer Arzt Wladimir Kreimann ist in sein umgebautes Haus in der Ludgeristraße eingezogen - (v.l.) Sabine Schopf, Wladimir Kreimann, Anni Baumeister, Nicole Bidar (Praktikantin), Ulla Albert.

Ein Stück Ludgeristraße ist wieder schöner gestaltet. Alles sehr modern, denn die ursprüngliche Fassade war schon lange nicht mehr erhalten. Es war ein anspruchsvolles Projekt, sagt Wladimir Kreimann. Er hatte ein eigenes Gebäude gesucht, nicht weit entfernt von seiner alten Praxis an der Ludgeristraße 64.

Dass der Umbau mit einem sehr hohen Aufwand verbunden war, muss er im Rückblick einräumen. Doch ganz klar sagt er: „Es war die richtige Entscheidung. Ich fühle mich hier direkt nach dem Einzug zu Hause.“

Die Gestaltung lief ganz nach seinen eigenen Wünschen. Er hat durchaus auch mal selbst Hand angelegt. Die ihm besonders wichtigen Ziele habe er erreicht, sehr helle Räume und ein behindertengerechter Zugang.

Letzter Schliff: Bis Anfang Mai soll alles fertig sein

Auch das Praxisteam hat beim Umzug mit Hand angelegt. „Wir fühlten uns sofort wohl“, erzählt Arzthelferin Sabine Schopf. Auch ihre Mutter Anni Baumeister unterstützt das Praxisteam weiterhin. Seit ihrer Lehre ist sie Teil der Praxis. Sie hat nur die Ärzte bei den jeweiligen Übergaben gewechselt. Angefangen hat sie 1966 in der Praxis Krause, die dann später von Dr. Michael Heinemann übernommen wurde. Und dessen Nachfolger ist seit 2011 Wladimir Kreimann.

Der letzte Schliff – ein paar noch nicht gelieferte Möbel und Bilder an den Wänden – fehlt noch, doch spätestens Anfang Mai soll dann alles da sein.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt