Selmer fuhr Auto ohne Versicherung - und tappte in Radarfalle

rnGerichtsprozess

Trotz einschlägiger Erfahrungen mit der Justiz fuhr ein Selmer mit einem nicht versicherten Auto und gab dabei auch noch zu viel Gas. Das hatte vor dem Amtsgericht Lünen nun Folgen.

von Sylvia Mönnig

Selm

, 12.08.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Immer wieder trat der 32-Jährige aus Selm in der Vergangenheit mit Straßenverkehrsdelikten in Erscheinung. Stets kassierte der Mann Geldstrafen. Doch das konnte ihn augenscheinlich von nichts abhalten. Am frühen Morgen des 13. Januar, so zumindest der aktuelle Vorwurf, war er mit einem Pkw auf der Kreisstraße in Selm unterwegs und tappte in eine Radarfalle. Und damit lieferte er den Behörden das Beweisfoto quasi auf dem Silbertablett. Denn, seinem Wagen fehlte die vorgeschriebene Versicherung.

3600 Euro Strafe

Diese „bebilderte“ Fahrt ohne Versicherungsschutz hätte den Selmer nun im Amtsgericht Lünen auf die Anklagebank bringen sollen. Der 32-Jährige zog es aber vor, trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht zu seinem Termin zu erscheinen.

Einer Strafe entging er auf diese Weise allerdings nicht. Er wurde in Abwesenheit per Strafbefehl zu 3600 Euro Geldstrafe verurteilt. Sollte er damit nicht einverstanden sein, kann er binnen zwei Wochen Einspruch gegen die Entscheidung einlegen. Dann würde seine Sache doch noch verhandelt – sein Erscheinen vorausgesetzt.

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