Ein gewohntes Bild morgens kurz vor Schulbeginn am Zebrastreifen an der Ludgeristraße: Schülerlotsen sichern ab, wenn Schüler die Straße überqueren. Derzeit ist das aber nicht der Fall.
Ein gewohntes Bild morgens kurz vor Schulbeginn am Zebrastreifen an der Ludgeristraße: Schülerlotsen sichern ab, wenn Schüler die Straße überqueren. Derzeit ist das aber nicht der Fall. © Arndt Brede (Archiv)
Schulwegsicherung

Sicherer Schulweg in der Selmer Altstadt: Wichtiger Faktor fehlt

Morgens kurz vor 8 Uhr in der Selmer Altstadt. Junge Menschen in Warnwesten lotsen Kinder und Jugendliche über die Ludgeristraße. Eigentlich. Zurzeit nicht. Warum nicht?

Schüler der Ludgerischule und der Selma-Lagerlöf-Sekundarschule haben es gut. Müssen sie in Höhe der Gaststätte Suer die Ludgeristraße überqueren, um zur Ludgerischule oder zur Selma-Lagerlöf-Sekundarschule zu kommen, stehen sie unter besonderem Schutz. Verkehrshelfer – im Volksmund auch Schülerlotsen genannt – stellen sich, ausgerüstet mit Warnwesten und Signalkellen, vor und hinter den Zebrastreifen auf die Fahrbahn und sichern ab, wenn Kinder und Jugendliche den Überweg passieren. Eine wichtige Aufgabe ist das, denn morgens vor Schulbeginn rollt der Berufsverkehr stetig durch die enge Selmer Altstadt. Autofahrer, Busse, Radfahrer: eine Gemengelage, die drubbelig ist. Dazwischen eben die Schüler auf dem Weg zu ihren Schulen. Gut, dass es die Verkehrshelfer gibt.

Verkehrshelfer fehlen im doppelten Sinn

Wegen Corona keine Ausbildung möglich

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