Kreisstraße voll gesperrt: Slalom, Hupen und unverhoffte Begegnungen

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Es ist schon eine logistische Leistung, die verschiedenen Baustellen in Selm aktuell so zu organisieren, dass der Umleitungsverkehr reibungslos läuft. Was nicht immer gelingt.

Selm, Bork, Cappenberg

, 14.10.2019, 12:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Montagmorgen, 14. Oktober: Die angekündigte Sperrung der Kreisstraße zwischen Selm und Bork ist vollzogen. Sowohl von Süden aus, also aus Bork, als auch aus Norden, also vom Selmer Zentrum, geht für den Durchgangsverkehr nichts mehr.

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Lastwagen und Bagger bestimmen derzeit schwerpunktmäßig zwischen Zeche-Hermann-Wall und Einmündung Gutenbergstraße auf der Bundesstraße 236 (Kreisstraße) das Geschehen. Das Abfräsarbeiten auf der sanierungsbedürftigen Fahrbahn haben begonnen.

Ratlos vor den Absperrungen

Und wie es am ersten Tag einer solchen Baustelle so ist, steht der eine oder andere motorisierte Verkehrsteilnehmer etwas ratlos vor den Absperrungen. Zeitweise staut sich der Verkehr im Kreisverkehr Zeche-Hermann-Wall, weil so mancher eigentlich die Kreisstraße weiter Richtung Süden befahren möchte, das aber wegen der Absperrungen nicht kann. Hupen - wie es der eine oder andere Autofahrer dahinter praktizieren - hilft da wenig.

Kreisstraße voll gesperrt: Slalom, Hupen und unverhoffte Begegnungen

Ab der Einmündung Gutenbergstraße geht auf der Kreisstraße Richtung Selm nichts mehr. © Arndt Brede

Erst mal müssen sich die Verkehrsteilnehmer mit der für sie neuen Verkehrs- und Umleitungssituation anfreunden. Sie werden sich in die Situation fügen müssen, dass sie über den Zeche-Hermann-Wall, die Werner Straße und dann die Netteberger Straße großräumig um den gesperrten Baustellenbereich herumgeführt werden. Immerhin hat die Stadt Selm veranlasst, dass das Durchfahrtverbot für LKW auf der Netteberger Straße aufgehoben wurde.

Viele nehmen Schleichwege

Nicht wenige nehmen aber Schleichwege. Vor allem die Straßen Am Kreuzkamp und Schorfheide erleben mehr Verkehr als sonst. Neben dem Schleichverkehr nimmt die Schorfheide auch den Umleitungsverkehr aus der Wiesenstraße auf, weil dort die Einmündung in die Kreisstraße nicht möglich ist.

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Die Schorfheide nimmt aktuell den Umleitungsverkehr von der Wiesenstraße auf. Aber nicht nur den. Der Schleichverkehr läuft auch über diese Straße. © Arndt Brede

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Ein paar Kilometer weiter östlich, in Cappenberg, ist seit Montag eine bis dato gesperrte Straße wieder frei: der Cappenberger Damm. Die Fahrbahnsanierung ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. Zwar darf der Durchgangsverkehr wieder fahren, begegnet aber auf der Strecke auch schon mal einem Bagger, der die Bankettbereiche befestigt.

Kreisstraße voll gesperrt: Slalom, Hupen und unverhoffte Begegnungen

Noch ist alles provisorisch, aber der Cappenberger Damm ist wieder befahrbar. © Arndt Brede

Nächste Sperrung steht an

In Cappenberg selber ist derweil am Montagmorgen noch nichts davon zu sehen, dass einen Tag später, am Dienstag, 15. Oktober, offiziell die Sanierungsarbeiten auf dem Brauereiknapp beginnen sollen, wie es der Landesbetrieb Straßen.NRW angekündigt hat. Hinweisschilder auf die geplante Sperrung des Brauereiknapps fehlen am Montagmorgen noch.

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Cappenberger Bushaltestellen wie die am Schloss Cappenberg werden erstmal nicht mehr von den Linienbussen der VKU bedient. Es wird ein Pendelbusverkehr eingerichtet. © Arndt Brede

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An den Bushaltestellen in Cappenberg weisen aber zumindest schon Schilder darauf hin, dass die VKU-Busse dort baustellenbedingt nicht fahren.

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