So gemütlich ist es bei der Babymassage in Selm

Angebot der Familienbildungsstätte

Zum 50-jährigen Jubiläum der Familienbildungsstätte stellen wir Ihnen vor, was die Einrichtung zu bieten hat. Zum Beipsiel die Babymassage. Klingt irgendwie niedlich. Ist es auch. Hier lernen Eltern, wie sie ihre Kinder massieren können. Und es lohnt sich! Nicht nur die Kinder entspannen sich dabei, auch die Eltern freuen sich über das Angebot.

Selm

, 01.08.2017, 06:13 Uhr / Lesedauer: 3 min
So gemütlich ist es bei der Babymassage in Selm

Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.

Diesen Text dürfte es eigentlich gar nicht geben. Denn eigentlich sind Worte zu wenig, um zu beschreiben, was in der Familienbildungsstätte Selm während des Babymassage-Kurses geschieht. So liebevoll, sensibel, zärtlich ist die Atmosphäre dort. Aber gut. Was dort passiert, ist zu wichtig, als dass dieser Bericht ungedruckt bliebe.

Wie wichtig, das mag die Tatsache belegen, dass der Kurs vom Programm Elternstart NRW gefördert wird, wie Kursleiterin Sabine Thiele im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt, während nach und nach die Mütter und dieses Mal auch ein Vater mit ihren Kindern in der Familienbildungsstätte (FBS) eintrudeln. Fünf Kurseinheiten à eineinhalb Stunden sind kostenfrei.

Während der Stunde entsteht eine besondere Atmosphäre 

Doch es ist wohl nicht der finanzielle Anreiz allein, der die Eltern bewegt dieses Angebot der FBS anzunehmen. Es ist die besondere Atmosphäre, die den Teilnehmern offenbar sehr gut gefällt. Die Eltern legen ihre Kinder auf Decken vor sich auf den Boden. Die Temperatur im Raum ist angenehm. Die Babys knöttern gemütlich, rollen sich mal hier hin, mal da hin. Währenddessen sind die ersten Gespräche zwischen den Eltern schon voll im Gange. Austausch sei gerade in den ersten Wochen wichtig, sagt Sabine Thiele.

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Ein Vormittag bei der Babymassage in der Selmer Familienbildungstätte

Babymassage. Klingt irgendwie niedlich. Ist es auch. Eltern massieren ihre Kinder. Und die genießen es. Besser kann ein Vormittag für die Kleinen nicht laufen.
31.07.2017
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Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Wellness pur bei der Babymassage: Hier lernen Eltern, ihre Kinder zu massieren. Das tut den Kindern gut – und den Eltern auch.© Foto: Arndt Brede
Schlagworte Selm

Manche kennen sich schon, manche lernen sich erst mal kennen. Ankommen ist angesagt. Was folgt, ist eine halbe Stunde Babymassage. Wobei ... Massage ... Wellness pur ist das. Die Eltern müssen aber erst mal lernen, wie das überhaupt geht: Babymassage.

Aber wozu ist eine Babymassage wichtig?

„Für das Wohlfühlen, für die Körperwahrnehmung“, sagt Sabine Thiele. „Und für die Entspannung.“ Was nicht zu unterschätzen ist: „Das Baby lernt durch das Massieren die einzelnen Körperteile kennen. Es fühlt, wo die Mama oder der Papa jetzt gerade ist.“ Massiert wird das Kind komplett am ganzen Körper: Brust, Bauch, Arme, Beine, Hände und Füße, Rücken, Gesicht – alles wird einmal massiert. Ein Erfahrungswert der Kursleiterin durch Rückmeldungen der Eltern: „Die Kinder schlafen anschließend supertoll.“

Was an diesem Vormittag deutlich wird: Kind und Mutter oder Vater sind innig miteinander verbunden. Auch durch den Blickkontakt. Die Babys verfolgen mit den Augen ganz genau, was Mama oder Papa da gerade tun. Diese innige Verbundenheit wird dadurch noch intensiver, dass nicht gesprochen wird. Leise Musik untermalt, was gerade passiert. Das Konzept hat Sabine Thiele – gelernte Erzieherin und nach Fortbildungen schon vor 26 Jahren zur FBS gekommen – nach und nach verfeinert. Das Ergebnis ist auf den Gesichtern von Eltern und Kindern abzulesen. Vorsichtig massieren die Erwachsenen die Kleinen. Die liegen meistens ganz still, so, als ob sie wüssten, wie kostbar diese Augenblicke für beide Seiten sind.

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Während die Eltern massieren, gibt Sabine Thiele Tipps und korrigiert

Kaum zu glauben, dass, je nachdem, wie weit das Kind schon ist, auch schon kurz nach der Geburt die Teilnahme an der Babymassage möglich ist. Dabei scheinen sie noch so zerbrechlich zu sein. Aber das ist bei den Kursen von Sabine Thiele kein Problem: „Kinder sind robuster, als man denkt.“ Aber: Ganz behutsam sollen die Eltern mit den Kleinen umgehen, sagt sie immer wieder, gibt Tipps, korrigiert. Und alles in ruhiger Atmosphäre. Stress? Kommt noch nicht mal auf, als ein Kind unruhig wird und lautstark offenbar nach Nahrung verlangt. Die Mutter nimmt es an die Brust und stillt das Kleine. Alles ganz natürlich.

Übrigens: Sollte mal ein Baby eingeschlafen sein und die Mutter oder der Vater möchte es nicht stören, dann stehen Puppen zur Verfügung, an dene die Eltern die Massage üben können.

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Und wie sind die Reaktionen der Eltern? „Ich kannte von meinem ersten Kind noch ein paar Handgriffe, aber so intensiv wie heute habe ich das noch nicht erlebt.“ Das ist eine der Antworten auf die Reporterfrage, wie die Massage war. Eine andere lautet: „Die Massage ist nicht nur Arbeit für mich, sondern auch Entspannung. Es ist eben eine Zeit für uns.“ Positiver Nebeneffekt: „Mein Sohn hat sich erst gar nicht gedreht. Seit wir im Kurs sind, dreht er sich und will krabbeln.“

Eine knappe Stunde zu erleben, wie zufrieden Babys und wie entspannt auch die Eltern sind, berührt auch den Reporter. Zumal eines der Kinder ihm ein Lächeln schenkt, als er „Tschüss“ in die Runde ruft. Es könnte aber auch nur der kindliche Ausdruck des Wohlbefindens nach der Massage gewesen sein.

Weitere Informationen:
Die Teilnehmer sollten bequeme, lockere und dünne Kleidung tragen.
Bitte mitbringen: Wolldecke oder großes Handtuch, wasserdichte Unterlage, natürliches Öl (zum Beispiel süßes Mandelöl oder Olivenöl), Moltontuch oder Gästehandtuch.
Weitere Informationen gibt es unter .

 

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