So läuft der Abriss der Löwenapotheke in Selm

Baggerfahrer im Interview

Von der Löwenapotheke an der Selmer Kreisstraße ist nicht mehr viel übrig: Drei Arbeiter und ein Abrissbagger sind seit Montag dort tätig, um das markante Gebäude dem Erdboden gleich zu machen. In einer Abriss-Pause gelang es Redaktionsleiter Tobias Weckenbrock, mit dem Baggerfahrer zu sprechen.

SELM

, 20.05.2015, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Björn Pastowski aus Beckum arbeitet bei der Lüner Firma Märkische Tiefbau. Er erklärte in einer kleinen Pause, wie er schon mit der Abrissschaufel den Schutt vom Holz und Metall trennt, was er an Besonderem im Gebäude fand und wie die Nachbarn zum Abriss stehen und sich bisher verhalten: 

 

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Abriss der Löwenapotheke in Selm

Von der Löwenapotheke neben der Volksbank an der Kreisstraße ist schon nicht mehr viel übrig: Drei Arbeiter und ein Abrissbagger sind seit Montag dort tätig, um das markante Gebäude dem Erdboden gleich zu machen. In einer Abriss-Pause gelang es Redaktionsleiter Tobias Weckenbrock, sieben Minuten mit dem Polier und Baggerfahrer Björn Pastowski aus Beckum zu sprechen.
20.05.2015
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Bis vor einigen Monaten gab es hier Medikamente - jetzt gibt es nur noch Restmauern und einen Haufen Schutt.© Foto: Tobias Weckenbrock
Abriss der Löwenapotheke: Ein Bagger und drei Abriss-Arbeiter nehmen das Haus auseinander.© Foto: Tobias Weckenbrock
Dabei achtet der Baggerfahrer schon darauf, die einzelnen Bauteile zu trennen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Den Großteil macht der Ziegelschutt und Beton aus: Es geht dabei um etwa 500 Tonnen, die am Ende zusammen kommen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Knapp zehn Arbeitstage brauchen die Bauarbeiter hier. Dann wird der Schutt von der Firma GWA abtransportiert.© Foto: Tobias Weckenbrock
Eine Besonderheit ist der Bewuchs auf dem Dach der Löwenapotheke. Das Efeu ist sehr brüchig, das macht es schwieriger für den Baggerfahrer. Denn Grün wird auch getrennt.© Foto: Tobias Weckenbrock
Auch Bauteile wie diese Holztreppe zogen die drei hier tätigen Arbeiter aus dem alten Gebäude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Volksbank hatte den Abriss in Auftrag gegeben. In direkter Nachbarschaft der Filiale am Kreisverkehr soll ein viergeschossiger Neubau entstehen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Der Bagger wiegt etwa 30 Tonnen. Mit seinen Ketten würde er das Pflaster des Gehwegs beschädigen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Um den Gehweg vor der Baggerkette anfangs zu schützen, wurden schwere Holzplatten ausgelegt.© Foto: Tobias Weckenbrock
Der Baggerfahrer heißt Björn Patkowski. Er ist der Polier und hat das Sagen auf der Baustelle.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die alte Treppe: Sie liegt abseits des Haufens mit dem Bauschutt.© Foto: Tobias Weckenbrock
Rund 500 Tonnen Bauschutt kommt bei diesem Abriss zusammen, schätzt der Baggerfahrer.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit drei Arbeitern ist die Lüner Tiefbau-Firma hier tätig.© Foto: Tobias Weckenbrock
Der Arm des Abrissbaggers ist etwa zehn Meter lang. Damit lassen sich Strecken überbrücken. So muss der Fahrer das schwere Gerät auf dem Schutthaufen nur hin und wieder versetzen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Immer wieder zieht er Holzlatten aus dem Dachstuhl des 70er-Jahre-Gebäudes.© Foto: Tobias Weckenbrock
Holzschutt kommt in diese Ecke: Hier wird sauber der Müll getrennt. Denn das Holz wird später verfeuert, während der Bauschutt verkleinert und wieder auf Baustellen verwendet wird. Fast alles wird recycelt.© Foto: Tobias Weckenbrock
Diese Schaufel, eine Art Zange, trennt durch ihre Siebförmigkeit auch schon beim Abtragen des Gebäudes.© Foto: Tobias Weckenbrock
In diesem Bauschutt-Haufen sind auch noch Stahl- und Eisenteilem, die im Beton steckten. Sie werden erst später an einem Fließband von einer Maschine getrennt. Dabei kommt ein Magnet zum Einsatz.© Foto: Tobias Weckenbrock
Der Bagger ist etwa zwei Wochen auf der Baustelle - dann ist vom Gebäude nicht mehr viel übrig - nur ein Haufen Schutt.© Foto: Tobias Weckenbrock
Ein Mitarbeiter kümmert sich immer darum, dass die Staubbelastung nicht zu groß wird: Er bewässert das Gebäude mit einem Wasserschlauch.© Foto: Tobias Weckenbrock
Auch Zaungäste hat die Baustelle immer mal wieder: Passanten bleiben stehen, um sich den Abriss anzusehen. Das Gebäude ist immerhin markant.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Volksbank will auf diesem Areal einen Neubau errichten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Der Bagger wiegt knapp 30 Tonnen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Teile des Nebengebäudes sind noch zu sehen: Hier wird der Bagger in den nächsten Tagen weiter um sich greifen.© Foto: Tobias Weckenbrock
Das Gebäude, in dem früher die Löwenapotheke war, wird seit Montag abgerissen.© Foto: Tobias Weckenbrock
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Die Volksbank Selm-Bork hat das Grundstück vor einigen Wochen gekauft. Sie will dort ein vierstöckiges, freistehendes Gebäude errichten. Wie genau die Räume genutzt werden, ist noch nicht klar. Denkbar sind Wohnungen oder Büros für Anwälte. Im Erdgeschoss sollen Ladenlokale einziehen.

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