So passiert die Feuerwehr die Baustelle Kreisstraße

Absperrzäune aufgestellt

Die Kreisstraße in Selm wird umgebaut und ist daher teilweise gesperrt. Manche Autofahrer haben die Schilder einfach ignoriert und sind im Schleichtempo etwa durch die Baustelle gefahren. Jetzt verhindern Zäune die Durchfahrt, was die nächste Frage aufwirft: Was macht die Feuerwehr in einem Notfall?

SELM

, 31.07.2017, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

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In der vergangenen Woche hat die Stadtverwaltung schlussgemacht mit dem Schleichverkehr durch die Baustelle an der Kreisstraße. Immer wieder hatten Autofahrer die Schilder ignoriert und waren durch die Baustelle gefahren. Oder sie hatten sich einen Schleichweg über den Beifanger Weg und die Straße Am Kreuzkamp gesucht. Nun verhindern Zäune die Durchfahrt. Doch weil die im Notfall auch der Feuerwehr im Weg stehen, habe sich am Montag Vertreter von Stadt und Wehr getroffen, um über das Vorgehen in Notfällen gesprochen.

Feuerwehrleute sollen Zäune zur Seite schieben

Das Problem sei zufriedenstellend gelöst, sagt Markus Groppe, stellvertretener Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Selm. Wie diese Lösung aussieht, erklärt Stadtsprecher Malte Woesmann am Montag auf Anfrage. Wenn die Feuerwehr von Bork aus Richtung Selm fährt, steht sie an der Kreisstraßenbaustelle vor Absperrzäunen. Diese müssen die Feuerwehrleute zur Seite schieben, oder aber umfahren, erklärt Malte Woesmann.

Anders sieht es an den Straßen Beifanger Weg, Am Kreuzkamp aus. Dort sollen die Mitarbeiter der Stadtwerke in dieser Woche noch Poller installieren, die die Durchfahrt verhindern. Für diese Poller, die auch noch an anderen Stellen im Stadtgebiet stehen, hat die Feuerwehr Schlüssel. Damit lassen sich die Hindernisse umklappen. Ob Poller umklappen oder Zäune wegstellen, beides kostet ein wenig Zeit. „Die Sicherheit ist dadurch aber nicht gefährdet“, sagt Malte Woesmann.

Noch immer erreichen die Stadt geteilte Reaktionen auf die Baustelle und die Sperrungen. Ein Teil der Anwohner sei froh, dass nun Ruhe an den Schleichwegen sei, so Woesmann. Andere Anwohner ärgerten sich nun über längere Wege. Bei der Polizei sind dagegen noch keinerlei Beschwerden im Zusammenhang mit der Baustelle aufgetaucht, sagte ein Sprecher.

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