So soll der Selmer Karnevalsumzug sicher ablaufen

Am 25. Februar

Der Karnevalsumzug am Samstag, 25. Februar, in Selm soll wieder Tausende auf den Straßen vereinen. Nach dem Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin gibt es Empfehlungen der Polizei für die Sicherheit von Großveranstaltungen. Ohnehin müssen Absperrungen aufgestellt werden. Wir haben nachgefragt, was geplant ist.

SELM

, 16.01.2017, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
So soll der Selmer Karnevalsumzug sicher ablaufen

Die Absperrgitter an der Ludgeristraße haben sich 2016 bewährt und kommen wieder zum Einsatz.

Am 19. Dezember 2016 fuhr ein Attentäter mit einem gestohlenen LKW auf einem Berliner Weihnachtsmarkt in eine Menschenmenge und tötete zwölf Personen. Nach diesem Terroranschlag empfiehlt die Polizei, neuralgische Bereiche abzusperren, wie Selms Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage unserer Redaktion erklärt.

Die Stadt als Genehmigungsbehörde und der Festausschuss Selmer Karneval (FSK) als Veranstalter stehen laut Woesmann im engen Kontakt mit der Polizei. Wird es denn beim Karnevalsumzug 2017 ein verschärftes Sicherheitskonzept geben? „Wir werden etwas machen“, erklärt der Stadtsprecher. Nachfrage: „Was genau?“ Antwort: „Das werden wir im Vorfeld nicht sagen“, so Woesmann.

Was auf jeden Fall wieder passieren werde: „Weil es aus der Erfahrung der letzten Jahre auf der Ludgeristraße in Höhe des Gasthauses Suer enger und gedrängter ist, werden wir die Fahrbahn wieder absperren, damit niemand in den Zug rein läuft.“

Ludgeristraße wird gesperrt

Und nach Ende des Zuges werde die Ludgeristraße zwischen der Einmündung Auf der Horst und der Einmündung Annegarnstraße gesperrt, damit die Leute in dem Bereich, so wie in den vergangenen Jahren, feiern können, ohne dass Autos dort her fahren.

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Was machen die beteiligten Behörden noch, um den Umzug sicher zu machen? „Die Polizei wird uns noch ihr Sicherheitskonzept vorstellen“, berichtet Malte Woesmann. Demnach werden die Ordnungshüter in ausreichender Anzahl vor Ort sein. 

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