So war das Selmer Stadtfest am Sonntag

Mit vielen Fotos und Videos

Halb Selm war am Sonntag auf den Beinen und feierte auf der Musikbühne, an der Langen Tafel, mit den Rittern und auf der Fahrrad- und Automeile. Nach den Partys zum Stadtfest am Freitag und Samstag standen vielerorts Familie und Kinder im Vordergrund. Wir haben live berichtet und viele Fotos mitgebracht.

SELM

, 14.06.2015, 17:41 Uhr / Lesedauer: 6 min

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Der Stadtfest-Sonntag auf der Musikbühne

Wo in der Nacht zu Sonntag noch Schlagermafia und Michelle begeisterten, geht am Sonntagvormittag schon das Musikprogramm weiter. Die Musikschüler haben die Bühne vor dem Bürgerhaus erobert. Harfen, Gitarren, Geigen und mehr spielten die Mädchen und Jungen – und begeisterten schon das Publikum.
14.06.2015
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Wolfgang Groß führte gekonnt durch das Programm.© Foto: Arndt Brede
Applaus für schöne Blasmusik.© Foto: Arndt Brede
Den Blick nach innen gerichtet, lässt dieser Musiker die Töne erklingen.© Foto: Arndt Brede
Das Selmer Blasorchester bestritt den letzten Part des Musikbühnenprogramms.© Foto: Arndt Brede
Dieser Blickwinkel ist sonst nur den Musikern vorbehalten.© Foto: Arndt Brede
So mancher sang im Publikum mit.© Foto: Arndt Brede
Das Publikum lauschte zufrieden.© Foto: Arndt Brede
Wolfgang groß, sympathischer und versierter Leiter des Selmer Blasorchesters, gab den Takt an.© Foto: Arndt Brede
Auch die Altersmischung macht die Qualität des Selmer Blasorchesters aus.© Foto: Arndt Brede
Unter dem Zelt ließ es sich gut den Klängen lauschen.© Foto: Arndt Brede
Schon imposant, die tiefen Blasinstrumente.© Foto: Arndt Brede
Konzentration gehört dazu.© Foto: Arndt Brede
Um Nachwuchs ist es beim Blasorchester gut bestellt.© Foto: Arndt Brede
Gelegenheit zum Pläuschchen am Randes des Musikbühnenprogramms.© Foto: Arndt Brede
Erneut waren die Zuschauerränge gut gefüllt, als das Selmer Blasorchester loslegte.© Foto: Arndt Brede
Das Selmer Blasorchester existiert schon seit 26 Jahren.© Foto: Arndt Brede
"Eycape the key" kann musikalisch auch in Duo-Besetzung überzeugen.© Foto: Arndt Brede
Applaus für engagierte Musiker.© Foto: Arndt Brede
Musikalisch hat sich "Escape the key" ungemein weiterentwickelt.© Foto: Arndt Brede
Die Sängerinnen von "Escape the key" überzeugten.© Foto: Arndt Brede
Das ist das Musikprojekt des städtischen Gymnasiums: "Escape the key".© Foto: Arndt Brede
Die Gitarre: unverzichtbar, wenn es um harmonische Klänge geht.© Foto: Arndt Brede
Das Keyboard legte den Klangteppich und die Grundlage der Songs.© Foto: Arndt Brede
Intensive Momente auf der Bühne.© Foto: Arndt Brede
Sensibel und msuikalisch ganz fein: die Musiker von "Escape the key".© Foto: Arndt Brede
Ohne sie, die Techniker, ginge gar nichts auf der Musikbühne.© Foto: Arndt Brede
Evelin Kucerjaev, Leadsängerin der Band "Drawn Lines": Eine zierliche junge Frau mit kräftiger Stimme.© Foto: Arndt Brede
Fanny Herbst zelebriert die Harfe sehr sensibel.© Foto: Arndt Brede
Die Band Drawn Lines spielte auf der Bühne vor dem Bürgerhaus.© Foto: Arndt Brede
Fabienne Kirschke singt sehr schön.© Foto: Arndt Brede
Das Trio harmoniert außerordentlich gut.© Foto: Arndt Brede
Mit Inbrunst spielte die Band "Drawn Lines" ihre Lieder.© Foto: Arndt Brede
Das sind sie: die zauberhaften Musikerinnen der Band Brisinga.© Foto: Arndt Brede
Die Melodien von Brisinga finden in den Emotionen der Zuhörer Widerhall.© Foto: Arndt Brede
Momente, die für die Ewigkkeit festgehalten werden.© Foto: Arndt Brede
Fabienne Kirschke voll konzentriert.© Foto: Arndt Brede
Folk gefällt den Selmern offenbar.© Foto: Arndt Brede
Die Zuschauer lauschten den Melodien gern.© Foto: Arndt Brede
Brisinga, eine Bereicheruin des Stadtfestes.© Foto: Arndt Brede
Bürgermeister Mario Löhr und sein Pressesprecher Malte Woesmann beeilen sich, um nichts vom Programm zu verpassen.© Foto: Arndt Brede
Stadtfest-Organisator Norbert Zolda ließ sich den brisinga-Auftritt nicht entgehen.© Foto: Arndt Brede
Volle Konzentration während des Auftritts.© Foto: Arndt Brede
Diese kleine Harfenistin machte den Anfang auf der Musikbühne. Und das sehr schön.© Foto: Arndt Brede
Das Interesse am Musikprogramm war schon am Vormittag groß.© Foto: Arndt Brede
Vor der Musikbühne war am Vormittag schon viel los.© Foto: Arndt Brede
Er spielte zwar etwas abseits, aber konzentriert und voller Elan.© Foto: Arndt Brede
Die Musikbühne war diesmal so konzipiert, dass alle Musikschüler auf der Bühne waren und nach und nach zwischen den anderen spielten.© Foto: Arndt Brede
Auch diese Gitarrenschülerinnen warteten auf ihren Auftritt.© Foto: Arndt Brede
Der kindliche Charme kam bei den Musikvorführungen rüber.© Foto: Arndt Brede
Geballtes Talent auf der Musikbühne.© Foto: Arndt Brede
Blick von der Musikbühne auf das Publlikum am Bürgerhaus.© Foto: Arndt Brede
Der Applaus war den Musikschülern sicher.© Foto: Arndt Brede
So manche kleine Musikerin wartete sehnsüchtig zwischen den Zuschauern auf ihren Auftritt.© Foto: Arndt Brede
Eltern und Angehörige freuten sich über die Auftritte der jungen Musikschüler.© Foto: Arndt Brede
Sie hatte die Fäden an der Musikbühne im Griff: Musikschulleiterin Verena Volkmer.© Foto: Arndt Brede
Etwas aufgeregt waren sie schon, die Musikschüler, die teilweise auch im JeKi-Projekt sind. Vor solch einem großen Publikum wie schon am Vormittag hatten sie wohl noch nicht gespielt.© Foto: Arndt Brede
Die Musikerinnen der Band Brisinga auf dem Weg zur Musikbühne.© Foto: Arndt Brede
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Die lange Tafel beim Selmer Stadtfest 2015

Die Lange Tafel ist seit vier Jahren ein Kernstück des Stadtfestes Selm. Viele Vereine, Gruppen, Organisationen stellen dort ihre Arbeit und ihre Institution vor und kommen ins Gespräch mit anderen Selmern. Am Nachmittag war es richtig voll.
14.06.2015
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Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Viel Betrieb an der Langen Tafel auf der Kreisstraße: Bei herrlich-mildem Wetter machte das Flanieren Freude.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Städtische Sekundarschule präsentierte sich mit Schulleiterin Diana Post, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülern und Eltern mit einem spielerischen Angebot und Fotos aus dem noch jungen Schulleben.© Foto: Tobias Weckenbrock
Tobias Steinbrink von der 1. Selmer KG: Die Karnevalisten präsentierten vor allem ihre Jugendgarden, die Kostüme und Tänze im Verein.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mathias Bonacker von der SPD mit dem Schinken: Hier sollten die Gäste versuchen, das Gewicht des Stückes Fleisch zu erraten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Mit Farbe sprühen konnten die Kinder an der Tafel des Jugendzentrums Sunshine, wo sich Alex und Mike am Mittag um die jungen Leute kümmerten. Die Leinwände durften sie auch mit nach Hause nehmen, wenn sie wollten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Gundula Schrader-Holz, Einrichtungsleiterin der Awo-Tagespflege an der Ludgeristraße, an ihrem Glücksrad an der Langen Tafel.© Foto: Tobias Weckenbrock
Diese Damen machten Promo für die anBar und das anHotel.© Foto: Tobias Weckenbrock
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."© Foto: Tobias Weckenbrock
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."© Foto: Tobias Weckenbrock
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."© Foto: Tobias Weckenbrock
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."© Foto: Tobias Weckenbrock
Bruno und Ferriana, zusammen das Duo "Gondolieri", spielte auf der Langen Tafel ein paar Musikstücke. Sie kommt aus Rom, er aus Dortmund. "Wir sorgen heute für die italienischen Momente hier in Selm."© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Die Ferienfreizeiten der katholischen Kirchengemeinde Selm hatte einen Stand, an dem die Kinder spielen konnten.© Foto: Tobias Weckenbrock
Hermann Assenkamp ist Mitglied der Behindertensportgemeinschaft. Seit 1979 sitzt er im Rollstuhl oder auf seinem Elektromobil, tanzte bei der Beachparty vor dem Bürgerhaus wie ein junger Mann in seinem Rollstuhl - dabei ist er 66 Jahre alt." Die Party am Samstagabend war optimal", sagte er. "Ich habe bis zum Abwinken, bis zum Schluss getanzt."© Foto: Tobias Weckenbrock
Christian Artmeier, Übungsleiter, und Ursula Bördeling von der Behindertensportgemeinschaft BSG Selm. Sie präsentierten auf der Langen Tafel ihr Angebot.© Foto: Tobias Weckenbrock
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Ritter, flotte Karossen und das Tafelfest

Historische Räder und Ritter in voller Montur, restaurierte Trecker neben Schwertfechtern: Beim Mittelalter- und Fahrzeugmarkt im Rahmen des Selmer Stadtfests gibt es für jeden Geschmack etwas zu gucken.
14.06.2015
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Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.© Foto: Thomas Aschwer
Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.© Foto: Thomas Aschwer
Wer würde sich von einer solch charmanten jungen Frau nicht schminken lassen? Am Stand des Jugendzentrums Sunshine war das möglich.© Foto: Arndt Brede
Einheimische Gruppen bereicherten das Stadtfest mit ihren Vorführungen.© Foto: Arndt Brede
Die Gruppe "Emscherflute" aus dem westlichen Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund bereicherte das Mittalterfest innerhalb des Selmer Stadtfestes.© Foto: Arndt Brede
Der Feuerschlucker faszinierte die Besucher des Stadtfestes.© Foto: Arndt Brede
Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.© Foto: Thomas Aschwer
Auf riesiges Interesse stießen die Vorführungen der Falknerin Tatjana Kosfeld. Ein Junge traute sich sogar, bei der Landung des Adlers seinen Arm hinzuhalten.© Foto: Thomas Aschwer
Das Stadtfest aus dieser Perspektive ist atemberaubend.© Foto: Arndt Brede
Der Sandhaufen am Randes des Willy-Brandt-Platzes: ein Paradies für Kinder.© Foto: Arndt Brede
Der Stand der Ruhr Nachrichten war gut besucht.© Foto: Arndt Brede
Das Stadtfest: Fest für Generationen.© Foto: Arndt Brede
Das Duo Liberty, eine der Gruppen, die zur Vielfalt des Stadtfestes beitrugen.© Foto: Arndt Brede
Blickfang und Sonnenschutz zugleich: der Fallschirm auf dem Willy-Brandt-Platz.© Foto: Arndt Brede
Muss auch mal sein: Ordnungsamt und Polizei möchten gern wissen, was es im Märchenland so alles gibt.© Foto: Arndt Brede
Mit Schmackes die Rutsche herunter: Garant für gute Laune.© Foto: Arndt Brede
Das Graffiti-Projekt des Jugendzentrums Sunshine.© Foto: Arndt Brede
Der Stand des Jugendzentrums Sunshine war umlagert.© Foto: Arndt Brede
Die lange Tafel beeindruckte durch viele größere und kleinere Aktionen. Auch zum Mitmachen.© Foto: Arndt Brede
Viele interessierten sich dafür, was in der Stadt Selm im Zuge des Projekts Regionale 2016 passieren wird.© Foto: Arndt Brede
Schwer gerüstet trat dieser Ritter beim Stadtfest an.© Foto: Thomas Aschwer
Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest© Foto: Thomas Aschwer
Die Radstation in Selm-Beifang stellte sich auf dem Stadtfest mit ihren vielfältigen Angeboten vor.© Foto: Thomas Aschwer
Historische Fahrräder gibt es zu bewundern.© Foto: Thomas Aschwer
Ob die Rüstung diesem Schwert standhalten kann?© Foto: Thomas Aschwer
Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest© Foto: Thomas Aschwer
Auch Greifvögel und ihre Falkner unterhielten die Besucher beim Selmer Stadtfest© Foto: Thomas Aschwer
Besucher durften sich auch am Bogen probieren.© Foto: Thomas Aschwer
Verdammt schwer ist solch eine Plattenrüstung.© Foto: Thomas Aschwer
In vielen Gesprächen am ADFC-Stand ging es um spannende Radtouren in der Region.© Foto: Thomas Aschwer
Impressionen vom Mittelaltermarkt beim Stadtfest.© Foto: Thomas Aschwer
Einfach riesig, das Mähwerk eines Mähdreschers© Foto: Thomas Aschwer
Einfach riesig, das Mähwerk eines Mähdreschers© Foto: Thomas Aschwer
Viele Stadtfestbesucher informierten sich über die neuesten Modelle der Autohersteller.© Foto: Thomas Aschwer
Die Radstation in Selm-Beifang stellte sich auf dem Stadtfest mit ihren vielfältigen Angeboten vor.© Foto: Thomas Aschwer
Ulrich Lübke aus Unna mit seinem Hochrad. Geschick und können verlangt der Abstieg.© Foto: Thomas Aschwer
Historische Fahrzeuge können bewundert werden.© Foto: Thomas Aschwer
Impressionen vom Mittelaltermarkt beim Stadtfest.© Foto: Thomas Aschwer
Ulrich Lübke aus Unna mit seinem Hochrad. Geschick und können verlangt der Abstieg.© Foto: Thomas Aschwer
Historische Fahrzeuge können bewundert werden.© Foto: Thomas Aschwer
Historische Fahrzeuge können bewundert werden.© Foto: Thomas Aschwer
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18 Uhr und Ende: Langsam aber sicher beginnen die Gruppen und Unternehmen, ihre Pavillons, Spiele und anderen Dinge einzupacken. Um 18 Uhr schließen die Geschäfte. Es sind aber immer noch Tausende Menschen zwischen den Ständen unterwegs. Um 18.30 Uhr gibt es in der Josefskirche noch eine Art Abschlusskonzert des Chores Querbeet. Ansonsten war es das für heute - das Ende eines rundum nahezu perfekt gelungenen und inszenierten Stadtfestes. 

In den Ruhr Nachrichten von morgen lesen Sie auf vier Sonderseiten kompakt und zusammengefasst, wie unsere Reporter die einzelnen Veranstaltungen wahrgenommen haben. Später ergänzen wir noch Fotos von der Langen Tafel.

17.40 Uhr, Musikbühne: Der letzte Part des Programms auf der Musikbühne läuft. Das Selmer Blasorchester, das im vergangenen Jahr während des Stadtfestes 25-jähriges Bestehen gefeiert hatte, ist auf der Bühne. „Oh when the saints“, „Country roads“ und andere Klassiker ertönen aus den Instrumenten der jungen und älteren Musiker. Genau diese Mischung trägt dazu bei, dass das Orchester prächtig harmoniert. Auch wenn Leiter Wolfgang Groß die weiblichen Musiker („Meine Mädels“) besonders erwähnt.

Dem Publikum gefällt jedenfalls, was da von der Bühne herunter klingt. Beifall für die Lieder und die Leistungen der Musiker. Später kommen noch befreundete Instrumentalisten dazu und lassen das Programm auf der Musikbühne ausklingen.

Das Fazit von Verena Volkmer, Leiterin der Musikschule, deren Schützlinge den Vormittag bestritten hatten, lautet: „Ich bin zufrieden. Auch, wenn es hier und da technische Unwägbarkeiten gab.“ Liebe Frau Volkmer, das gehört doch zur Live-Atmosphäre dazu. Und so lautet das Fazit des RN-Reporters Arndt Brede: Dass es in diesem Jahr „nur“ eine Bühne gab, auf der sich alle Musiker am Sonntag präsentiert haben, statt zwei, wie im vergangenen Jahr, ist nicht schlecht gewesen.

Immer, wenn Musiker auf der Bühne waren – ob Musikschultalente, Nachwuchsbands oder Blasorchester – saßen auch schon Zuschauer vor der Bühne, die sich auch für andere Musik interessieren. Das bringt alle ein Stückchen näher zusammen. Zweitens: Kompakt an einem Platz zu zeigen, was Selm musikalisch zu bieten hat, ist positive Werbung pur. Drittens: Das Stadtfest wurde etwas entzerrt. So drubbelten sich auf der vollen Kreisstraße nicht auch noch Musiker. Viertens: Die Musiker hatten wirklich nur die Zuhörer, die sich für Musik interessieren.

17.20 Uhr, bei der Falknerin: Die Besucher des Stadtfestes haben ein gutes Gespür für den perfekten Moment. Viele sind zur dritten und letzten Vorführung der Falknerin Tatjana Kosfeld gekommen. Sie stellt die verschiedene Greifvögel vor und betont, dass alle Tiere gezüchtet wurden.

Dann kommt der große Moment. Sie lässt einen Steppenadler fliegen. Der fliegt zunächst eine kleine Runde, setzt sich kurz auf einen Ast eines in der Nähe stehenden Baumes. Dann setzt er zur Rückkehr an. Er landet auf der Hand eines mutigen Jungen. Ein unvergesslicher Moment.

16.45 Uhr, allgemein buntes Treiben: Das Stadtfest lebt natürlich von den Bausteinen wie Mittelaltermarkt, Musikbühne, Fahrradaktionsmeile, Präsentation der Autohäuser und den Ständen an der langen Tafel. Doch es sind auch die kleinen Episoden, die dazu beitragen, den guten Ruf des Selmer Stadtfestes auszubauen.

Wenn etwa junge Besucher des Jugendzentrums Sunshine noch jüngeren Besuchern des Stadtfestes mit Schminke helfen, sich in süße Tiere zu verwandeln, ist das eine echte Bereicherung des Selmer Stadtfestes. Oder wenn sich Menschen, die Selm nicht so gut kennen, am städtischen Regionale-Stand informieren, wie in Selm zukunftsweisend gedacht und geplant wird, ist das beste Werbung für die Stadt. Feuerschlucker, heimische Tanzgruppen und Musikensembles machen die Kreisstraße zu einer echten Kulturmeile.

Nicht zu vergessen die vielen Aktionen, mit denen Kinder erfreut werden. Wobei ein Platz eine gewisse Eigendynamik für Mädchen und Jungen bekommt: der Willy-Brandt-Platz. Vom großen Strand haben die städtischen Mitarbeiter einen Großteil zusammengefegt und aufgehäuft. Und dieser Haufen ist ein regelrechtes Tobeparadies für Kinder. Auch das ist das Stadtfest Selm.

16.20 Uhr, Musikbühne und Mittelaltermarkt: Das Bandprojekt des städtischen Gymnasiums Selm, „Escape the Key“ hat den letzten „jungen“ Part auf der Musikbühne vor dem Bürgerhaus bestritten. Eines ist dabei klar: Die jungen Musiker haben sich weiterentwickelt.

Der sensibel vorgetragene Gesang und die technisch gut beherrschten Instrumente bilden eine harmonische Einheit. Die Musiker stellen die Lieder und nicht sich selbst in den Vordergrund. Auch das ist eine Möglichkeit, sich dem Publikum zu zeigen.

Die Zuschauer vor der Bühne – mitten im Sandstrand – haben ihren Spaß und honorieren die Leistungen der Talente mit Beifall. Unter ihnen auch schon Musiker des Selmer Blasorchesters. Das Orchester beschließt gemeinsam mit dem Nordkirchener Dorfgebläse den Rest des Bühnenprogramms bis gegen 18 Uhr.

Gepanzerte Ritter und Greifvögel

Tatjana Kosfeld betreibt in Marsberg im Sauerland eine Falknerei, an diesem Sonntag ist sie mit einigen Tieren nach Selm gekommen. Mitgebracht hat sie auch den erst einjährigen Steppenadler Attila. Kaum sitzt er bei ihr auf der Hand, fährt er seine  Flügel aus, ein Raunen geht durch die Menge beim Mittelaltermarkt. Drei Vorführungen gibt es an diesem Tag. Nicht alle mitgebrachten Tiere kann Tatjana Kosfeld fliegen lassen – mit Rücksicht auf die „kleinen Hunde“. 

Wenige Meter weiter können die Besucher selbst aktiv werden, nicht mit irgendwelchen High-Tech-Sportgeräten, sondern mit einem selbst gebauten Bogen und Pfeilen. Schnell zeigt sich, wie schwer es ist, aus relativ kurzer Distanz die Scheibe zu treffen.

Wie schwer die Ritter früher zu tragen hat, zeigt der Mittelaltermarkt ebenfalls. Stück für Stück erklären die Gäste den interessierten Besuchern, was eine wirklich gute Rüstung ausmachte. Lehrreich und unterhaltsam zugleich.

16 Uhr: So klingt es, wenn Drawn Lines beim Stadtfest losrocken:

15.05 Uhr, auf der Auto- und Fahrradmeile: Christian Jänsch ist in seinem Element. Viele Menschen kommen an den Stand des ADFC, um sich über spannende Radtouren in der Region zu informieren. Christian Jänsch kann den Menschen doppelt weiterhelfen. Keine Frage nach diesem oder jedem Weg bleibt unbeantwortet.

Dazu hat er viel Infomaterial parat, das die Menschen mitnehmen und so ihre nächste Radtour besser planen können. Nicht ganz so zufrieden ist der Vereinsvorsitzende mit der Resonanz auf den bewachten Fahrradparkplatz. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr hatte der ADFC dieses Jahr eine größere Fläche vorbereitet.

Recht schleppend lief bis zum frühen Nachmittag auch der Flohmarkt. Erst wenige Fahrräder hatten ihren Besitzer gewechselt. Deutlich mehr Nachfrage gab es hingegen nach dem Lastenfahrrad. „Wir hatten bereits um die zehn Probefahrten“, sagt Jänsch.

Nur wenige Meter weiter geht es ebenfalls um das Thema Fahrrad. Die Radstation Selm-Beifang stellt sich vor. Wolfgang Höseler weist in Gesprächen mit Interessierten darauf hin, dass sich das Angebot am Beifanger Weg deutlich erweitert habe. Um die Menschen direkt auf die Leistungen hinzuweisen, hat die Radstation viele Ersatzteile mitgebracht. Häseler ist zufrieden mit der Nachfrage. Ein kleines Gewinnspiel lockt die Menschen zusätzlich zum Stand der Radstation.

Dass bei aller Begeisterung für das Fahrrad Automobile hoch im Kurs stehen, wird auf der Automeile deutlich. Tür auf, Platz nehmen, sich ein Urteil bilden, wieder aussteigen und Details nachfragen lautet hier das Motto.

Mit uns hat Christian Jänsch vom ADFC auch schon einmal über Radtouren rund um Selm gesprochen:

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14.50 Uhr: Nach den ruhigeren Klängen von Brisinga haben jetzt junge Nachwuchsbands mit härteren Tönen die Bühne in Beschlag genommen. Drawn Lines, eine Band aus dem Selmer Jugendzentrum Sunshine, hat erstmals unter freiem Himmel gespielt, wie die Bandmitglieder anschließend gegenüber den Ruhr Nachrichten sagten.

Sunshine-Leiterin Christine Ambrosi urteilt: „Ich bin total stolz auf die Band. Wir können ja nur die Rahmenbedingungen schaffen, mit Probenraum und Equipment. Aber wenn die Band nicht so talentiert, engagiert und motiviert wäre, stände sie jetzt nicht hier beim Stadtfest auf der Bühne.“

Die Band danach ist „Dicke Hose“, die Musikschulband. Simon Steinkühler, der junge Sänger, hat das Publikum im Griff: „Und jetzt will ich eure Hände sehen“, ruft er ins Publikum. Und das Publikum gibt ihm die Hände. Tolle Atmosphäre herrscht vor dem Bürgerhaus.

Gleich geht's mit „Escape the key“, dem Musikprojekt des Selmer Gymnasiums, weiter. Die Musiker gucken schon mal bei den anderen Bands zu.

13.55 Uhr: Wie klingt das denn eigentlich, wenn das Mittelalter zu Besuch ist in Selm? So hören sich die Emscherfluten aus Dortmund an:

13.10 Uhr an der Musikbühne: Auf der Kreisstraße und drumherum ist schon viel los. Das Stadtfest braucht offenbar keine Anlaufzeit. Von 0 auf 100 in kurzer Zeit.

Auf der Musikbühne am Willy-Brandt-Platz haben jetzt drei junge Frauen Platz genommen, die ruhigere Melodien spielen: Fabienne Kirschke (Drehleier, Flöte, Gesang), Fanny Herbst (Harfe, Gesang) und Johanna Bonnekoh (Bodhrán, Percussion, Gesang) sind die Folkband „Brisinga“.  

Merkwürdig anmutenden Instrumenten wie Drehleier und Bohrán entlocken sie teils sphärische, teils fröhliche Klänge, die ins Ohr und ins Herz gehen. Die Melodien sind auch an den Reaktionen im Publikum abzulesen: Nachdenklich, dann wieder mit einem Lächeln lauschen sie den Tönen. Das Stadtfest ist um einen zauberhaften Aspekt reicher.

Gleich geht´s musikalisch weiter. Mit Philipp Huijps, Xenia Rauhut und der Band Drawn lines.

12 Uhr: Noch ist viel Platz auf der Selmer Festmeile. Die Akteure haben Zeit für Gespräche mit unserer Zeitung. Wie etwa Ulrich Lübke aus Unna, der mit seinem Hochrad die Menschen begeistert. Besonders interessant ist es, wenn er während der Fahrt elegant von seinem Fahrrad springt.

Aber auch andere alte Fahrräder, teilweise sogar aus Holz, können bewundert werden. Dazu kommen einige historische Fahrzeuge, wie beispielsweise mit großem Aufwand restaurierte Trecker. Beim Mittelaltermarkt richten sich die Gäste noch ein. Zu bewundern gibt es aber bereits Greifvögel oder Ritterausrüstungen.

11.50 Uhr: Wo in der Nacht zu Sonntag noch Schlagermafia und Michelle begeisterten, geht am Sonntagvormittag schon das Musikprogramm weiter. Die Musikschüler haben die Bühne vor dem Bürgerhaus erobert. Harfen, Gitarren, Geigen und mehr spielen die Mädchen und Jungen – und begeistern schon das Publikum. Ja, vor der Bühne ist schon reichlich los. Eltern und andere Angehörige fiebern schon mit.

Musikschulleiterin Verena Volkmer hat die Kinder charmant angekündigt, warmer Applaus hat sie begrüßt und begeisterter Applaus belohnt die jungen Musiker für ihre Darbietungen. „Freude schöner Götterfunken“ ist in Selm noch nie so intensiv, konzentriert und mit solch kindlichem Charme gespielt worden.

Und da nahen schon diejenigen, die die Musikschüler nach einer kleinen Pause ablösen werden: Musikerinnen der Band Brisinga werden gleich Folk spielen. Ein echtes Kontrastprogramm.

Start um 10.30 Uhr: Der Aufbau der Langen Tafel läuft seit dem frühen Morgen um 8 Uhr. Die Pfadfinder haben die Tische und Bänke postiert. Rundherum bauen die Marktbeschicker ihre Stände auf - und viele Vereine, Gruppierungen und einzelne Personen lassen sich nieder, um den Tag zu genießen und ihre Gruppe zu repräsentieren. Um 11 Uhr soll der Aufbau fertig sei. Dann beginnt das Fest. Zurzeit ist es noch bewölkt bei etwa 15 Grad. Heute soll es aber laut Prognosen trocken bleiben, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Die Temperaturen sollen bis mittags bei etwa 22 Grad liegen. Perfektes Stadtfest-Wetter! 

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