So weit ist die neue Selmer Flüchtlingsunterkunft

An der Industriestraße

Das ehemalige Disco-Grundstück an der Industriestraße ist asphaltiert und die ersten der 41 Container stehen. Dennoch: Mit einer Fertigstellung der neuen Flüchtlingsunterkunft bis Anfang März würde es eng werden. Wir haben uns vor Ort angeschaut, wie weit der Bau fortgeschritten ist - und ein 360-Grad-Foto gemacht.

SELM

, 22.02.2017, 05:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
So weit ist die neue Selmer Flüchtlingsunterkunft

Hinter dem Bauzaun wächst die Zahl an Containern für die neue Flüchtlingsunterkunft an der Industriestraße.

Ob Wohnraum für 200 Menschen, Bäder, Küche, Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter oder Außenspielfäche: „Wir wollen alles fertig haben, wenn die Ersten einziehen in die neue Einrichtung“, sagt Dezernentin Sylvia Engemann. Die vor Krieg, Gewalt und Hunger geflohenen Menschen sollten nicht in ein Provisorium einziehen müssen.

Das sieht auch die Bezirksregierung so. Deswegen weist sie der Stadt Selm erst ab dem 10. April wieder Flüchtlinge zu.

Der zusätzliche Monat helfe sehr. Er bietet auch die Möglichkeit, in Ruhe den Kontakt herzustellen zwischen dem künftigen Betreiber der Anlage – den DRK-Betriebsdiensten West, die bis vor rund einem halben Jahr auch die Landesunterkunft in Bork betrieben – und den ehrenamtlichen Helfern, „die wir unbedingt in die Arbeit einbeziehen möchten“, so Engemann.

Unser 360-Grad-Foto zeigt, wie es gerade an der neuen Flüchtlingsunterkunft an der Industriestraße aussieht.  Klicken Sie auf das Foto - dann können sie anschließend mit gedrückter Maustaste den Blick kreisen lassen:  

Wichtig: Falls Sie diesen Artikel in der mobilen Ansicht lesen, müssen Sie das 360°-Foto eventuell in der Facebook-App öffnen, um sich "umschauen" zu können.

Am 14. März, 18 Uhr, – der Treffpunkt ist noch nicht festgelegt – kommen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der vier Flüchtlingshilfe-Vereine zum Austausch mit dem DRK-Team.

Zwei Millionen Euro hatte der Rat für den Bau der Flüchtlingsunterkunft an der Industriestraße zur Verfügung gestellt. Im Dezember schoss er 480.000 Euro nach. Ob das genug sein wird? „Ich kann das heute noch nicht seriös beantworten“, so Engemann.

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